FC Ingolstadt: Wird Paulo Otavio zum Volltreffer?

Brasilianer schließt die Suttner-Lücke

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 26.07.17 | 07:36
Maik Walpurgis

Hat die Lücke auf der linken Abwehrseite geschlossen: Maik Walpurgis © Imago / Sportfoto Rudel

Die linke Abwehrseite ist bei nicht wenigen Vereinen eine Problemposition und das oftmals auch schon seit Jahren. Nicht so beim FC Ingolstadt, der in jüngerer Vergangenheit hinten links mit Danilo Soares und Markus Suttner stets überdurchschnittlich besetzt war.

Nachdem Suttners Drängen auf einen Wechsel zum englischen Erstliga-Aufsteiger Brighton & Hove Albion letztlich vor zwei Wochen nachgegeben wurde, haben sich die Schanzer Zeit gelassen, um einen geeigneten Nachfolger zu finden. Die Wahl ist nun auf den Brasilianer Paulo Otavio gefallen, der am gestrigen Montag einen Vertrag bis 2021 unterschrieben hat.

Qualitäten im Spiel nach vorne

Der 22-Jährige, der im Winter bereits eine Probetraining beim 1. FC Köln absolviert hatte, ist vor einem Jahr aus seiner Heimat zum österreichischen Zweitligisten LASK Linz gewechselt und durfte vor wenigen Wochen den Erstliga-Aufstieg feiern. Daran hatte Paulo Otavio mit zwei Toren und sieben Vorlagen in 28 Einsätzen keinen geringen Anteil. Den 3:0-Sieg seiner Mannschaft gegen Admira Mödling zum Bundesligastart am vergangenen Wochenende verpasste der offensivstarke Linksverteidiger zwar wegen einer Knieverletzung, die aber nicht schwerwiegender Natur ist.

Mit Otavios Verpflichtung verbindet man in Ingolstadt sicherlich die Hoffnung auf den nächsten Volltreffer auf der linken Abwehrseite. Auch deshalb waren die Schanzer dem Vernehmen nach dazu bereit, eine vergleichsweise hohe Ablöse, die sogar im siebenstelligen Bereich liegen könnte, zu bezahlen. Offiziell wurde über die Transfermodalitäten aber Stillschweigen vereinbart.

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