Joshua Mees drängt sich auf

Neuzugang schon am Wochenende ein Startelfkandidat

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 23.10.18 | 07:56
Joshua Mees

Darf nach einem vielversprechenden Kurzeinsatz auf die Startelf hoffen: Joshua Mees © Imago / Contrast

Als einziger Zweitligist ist der 1. FC Union Berlin auch nach dem zehnten Spieltag noch ungeschlagen. Am gestrigen Sonntag mussten sich die Eisernen beim SC Paderborn zwar mit einem torlosen Remis begnügen, doch gemessen an den bisherigen Leistungen des Aufsteigers, war der eine Punkt in Ostwestfalen auch kein schlechtes Ergebnis.

Gerade im zweiten Durchgang wäre indes schon ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen. Auch deshalb, weil sich der nach einer Stunde für Akaki Gogia eingewechselte Joshua Mees als belebendes Element erwies.

Der 22-Jährige, der nach einem Kurzeinsatz am ersten Spieltag wochenlang wegen muskulären Problemen pausieren musste, kam kurz vor Schluss zu einer Chance, zielte aber über das Tor. Bereits zuvor forderte Union vergeblich Elfmeter, als Mees nach einem Lattenkopfball von Sebastian Andersson zum Ball ging, aber von Christian Strohdiek zu Boden gedrückt wurde. Ein Strafstoß war in dieser Szene zwar möglich, wäre aber eine sehr harte Entscheidung gewesen.

Auch Redondo und Hedlund hoffen auf eine Chance

Ungeachtet dessen, dass das Comeback nicht mit drei Punkten gekrönt wurde, hat sich Mees für weitere Einsätze empfohlen. Nachdem weder Gogia noch Marcel Hartel überzeugen konnten, ist nicht ausgeschlossen, dass sich Trainer Urs Fischer für die Partie gegen Dynamo Dresden zur Neubesetzung der offensiven Außenbahnen entscheidet.

Neben Mees dürfen dann auch Kenny Redondo und Simon Hedlund, der in Paderborn gar nicht zum Kader gehörte, auf die Anfangsformation hoffen. Dabei lässt sich anhand dieser Alternativen bestens erkennen, über welche Qualität die Eisernen mittlerweile auch in der Breite verfügen.

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