Dynamo Dresden: Frust und Ärger nach verpasstem Sieg

Irreguläres Gegentor verhindert zweiten Saisondreier

Uwe Neuhaus

Unzufrieden mit dem Remis: Uwe Neuhaus © Imago

Nach den beiden Niederlagen vor der Länderspielpause gegen den SV Sandhausen (0:4) und beim VfL Bochum (2:3) war Dynamo Dresden am Freitagabend gegen die SpVgg Greuther Fürth lange auf dem Weg zum angepeilten zweiten Saisonsieg, der letztlich aber doch nicht gelang.

Für den verpassten Dreier sah nicht nur Uwe Neuhaus zwei wesentliche Gründe. Zum einen haderte der Dynamo-Coach damit, dass es seiner Mannschaft nach der Führung durch Philip Heise trotz einiger Chancen zum zweiten Treffer nicht gelungen ist, den Sack zuzumachen.

Haris Duljevic als Mutmacher

Und zum anderen machte Neuhaus kein Geheimnis aus seiner Verärgerung über den irregulären Ausgleichstreffer durch Philipp Hofmann, der den Ball vor dem Abschluss klar mit dem Oberarm mitgenommen hatte.

Das ist eine absolute Frechheit. (Uwe Neuhaus)

„Man muss ganz klar sagen, das ist eine absolute Frechheit“, so Neuhaus, der sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel auch darüber ärgerte, dass auf der anderen Seite eine vergleichbare Aktion von Lucas Röser abgepfiffen wurde.

Nichtsdestotrotz gab es trotz der unter dem Strich verlorenen zwei Punkte auch einige positive Aspekte. Im Vergleich zu den Spielen vor der Länderspielpause präsentierte sich Dresden deutlich verbessert und der erstmals aufgebotene Neuzugang Haris Duljevic deutete mehr als nur an, das Zeug zu einer wesentlichen Verstärkung zu haben.

Kommende Woche bei Jahn Regensburg und danach innerhalb von sieben Tagen gegen Arminia Bielefeld und beim SV Darmstadt 98 wird sich für Dynamo nun der Weg weisen. Steht auch nach diesen Spielen weiterhin nur ein Saisonsieg, müsste der Blick zunächst nach unten gerichtet werden. Die Leistung gegen Fürth lässt aber hoffen, dass es anders kommt.

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