Dynamo Dresden legt Protest ein

Wegen VAR-Entscheidung

Ralf Minge von Dynamo Dresden

Geschäftsführer Ralf Minge kämpft um Punkte für die SGD. @Picture point LE

Die Niederlage gegen Darmstadt 98 war ein schwerer Rückschlag für Dynamo Dresden. Doch im Verein macht man sich offenbar Hoffnung, dass diese nicht Bestand hat. Dynamo legt Protest gegen die Spielwertung ein.

Grund ist die Entscheidung des VAR, den 3:3 Ausgleich wegen einer Abseitsstellung nicht anzuerkennen. Patrick Schmidt hatte nach einer Freistoßflanke den Ball im Tor versenkt, gleichzeitig soll aber ein anderer Dynamo-Spieler in Abseitsposition einen Verteidiger behindert haben.

Zweite Benachteiligung moniert

„Wir haben uns noch einmal in aller Ruhe und mit etwas Abstand zu den Geschehnissen am Freitagabend in Dresden juristischen Rat und regeltechnische Expertise von unabhängigen Experten eingeholt und sind zum Ergebnis gekommen, dass wir das äußerst umstrittene Zustandekommen der Niederlage gegen Darmstadt nicht einfach so hinnehmen können. Wir sind als Geschäftsführung dazu verpflichtet, Schaden von unserem Verein fernzuhalten.

Deshalb haben wir am späten Sonntagabend fristgemäß Einspruch gegen die Wertung des Spiels eingereicht, weil unserer Meinung nach laut der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB ein Regelverstoß des Schiedsrichters vorlag und so der Ausgang des Spiels gegen Darmstadt zu unserem Nachteil beeinflusst wurde“, so Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

Der kaufmännische Geschäftsführer Michael Born führte weiter aus, dass es keine eindeutige Fehlentscheidung des Schiedsrichters auf dem Platz gegeben habe und der Video-Assistent daher nicht habe eingreifen dürfen. Die SGD sei somit schon zum zweiten Mal nach dem Spiel gegen Aue vom VAR benachteiligt worden.

Die Erfolgsaussichten sind jedoch eher gering. Im Laufe der Saison hatte z.B. schon Wehen Wiesbaden Protest gegen eine Spielwertung wegen eines vermeintlichen VAR-Fehlers eingelegt. Beim Spiel gegen Dynamo war dem SVWW ein Tor aberkannt worden, weil im vorangegangen Angriff der Dresdener der Ball im Toraus gewesen war. Der Protest wurde abgewiesen.

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