Dynamo Dresden: Stefan Kutschke will Klarheit

Torjäger wünscht sich Signal vom 1. FC Nürnberg

Stefan Kutschke

Möchte bald wissen, wohin sein Weg führt: Stefan Kutschke © Imago

Stefan Kutschkes Saisontore Nummer zwölf bis 14, mit denen der Angreifer seine Mannschaft schon nach 26 Minuten mit 3:0 in Führung geschossen hatte, haben für Dynamo Dresden beim VfB Stuttgart am Ende nicht zu drei Punkten gereicht. Weil die Schwaben in der Nachspielzeit noch zum 3:3 ausglichen, liegt die SGD acht Zähler hinter dem punktgleichen Spitzentrio, die bei noch acht ausstehenden Spielen wohl nur noch schwerlich aufzuholen sein werden.

Nichtsdestotrotz spielt Dynamo gemessen an den Erwartungen aber eine überragende Saison, woran Torjäger Kutschke keinen geringen Anteil hat. Noch als Joker in die Saison gestartet, ist der 28-Jährige längst zum Leistungsträger avanciert. Und natürlich will Dynamo den aktuell vom 1. FC Nürnberg ausgeliehenen Stürmer unbedingt halten. Ein Dreijahresvertrag soll Kutschke vorliegen, dessen Zukunft indes zunächst maßgeblich vom Club abhängt.

Kutschke übt Kritik am 1. FC Nürnberg

Nachdem sich Nürnbergs Sportvorstand Andreas Bornemann vergangene Woche in dieser Personalie öffentlich geäußert und auf den noch bis 2018 laufenden Vertrag Kutschkes beim FCN hingewiesen hat, wünscht sich der Stürmer selbst nun eine direkte Kommunikation mit seinem alten und eventuell auch künftigen Arbeitgeber.

Ich bin keiner, der es auf die weite Bahn ziehen will (Stefan Kutschke)

„Dann muss jetzt mal irgendwann was passieren. Ich bin auch keiner, der es auf die weite Bahn ziehen will“, will Kutschke möglichst bald Klarheit und kritisiert gegenüber Tag24 das Verhalten der Nürnberger Verantwortliche: „Ich habe jetzt gehört, dass ich mich bei Nürnberg melden soll. Wenn sich noch keiner vom ausleihenden Verein beim Spieler gemeldet hat, der jetzt 14 Tore geschossen hat, dann ist das schon irgendwo fraglich. Eineinhalb Jahre bin ich jetzt fast weg. Sie müssen ja irgendwie mit mir planen. Ich bin ja auch nur ein Mensch.“

Zumindest zwischen den Zeilen lässt sich erkennen, dass sich Kutschkes Begeisterung über eine Rückkehr nach Nürnberg in Grenzen halten würde. Weil man das natürlich auch beim Club weiß, den treffsicheren Stürmer aber sicher möglichst teuer verkaufen möchte, könnte sich entgegen Kutschkes Wunsch nach schneller Klarheit doch noch ein längerer Poker entwickeln. Denkbar, dass in diesen neben Nürnberg und Dresden auch andere Klubs einsteigen.

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