Dynamo Dresden: Top11 der letzten 25 Jahre

Wagefeld, Eilers & Co.

Maik Wagefeld im SGD-Trikot.

An Maik Wagefeld führt in der Top11 von Dynamo kein Weg vorbei. ©imago images/photoarena/Eisenhuth

Auch wenn der Ball in der 2. Bundesliga momentan nicht rollt, bleibt noch der Blick in die Vergangenheit. Wir nehmen die letzten 25 Jahre dabei genau unter die Lupe und suchen die Top11 für jeden Zweitligisten.

Der Zeitraum ist dabei ganz bewusst gewählt. Die Redaktion von Liga-Zwei.de hat einen Altersschnitt von Mitte 30, das letzte Vierteljahrhundert im deutschen Profi-Fußball haben wir also bewusst miterlebt. Mit Dynamo Dresden geht es heute weiter.

Tor & Abwehr

Wenn der Vater eine Klub-Legende ist, sind die Fußspuren groß. Benjamin Kirsten hatte seine Nerven trotzdem im Griff. 126 Pflichtspiele bestritt der Sohn von Angreifer Ulf in seinen sieben Jahren für die SGD und stieg mit dem Klub 2011 in die 2. Bundesliga auf.

Sieben Treffer steuerte Michael Hefele in der Saison 2015/16 zum Aufstieg bei, wohlgemerkt als Innenverteidiger. In der 2. Liga lief der Mannschaftskapitän dann aber nicht mehr für Dynamo auf, er wechselte nach England.

Seine komplette Karriere, ein Jahr beim Heidenauer SV nicht mitgerechnet, blieb Volker Oppitz seinem Klub treu. Egal ob Oberliga, Regionalliga, 2. Bundesliga oder zum Karriereende 2010 hin 3. Liga, der gebürtige Dresdner erlebte alles hautnah mit.

2014 wechselte Niklas Kreuzer nach Dresden und ist einfach nicht mehr gegangen. Der Außenverteidiger kann auf beiden Flügeln spielen, wir setzen seine Erfahrung aus 153 Pflichtspielen in schwarz und gelb hinten rechts ein. Wir wissen nicht, ob Philip Heise „Torgefahr“ als Zweitnamen trägt, das Recht dazu hat sich der Linksverteidiger mit 23 direkten Torbeteiligungen in 61 Partien aber definitiv verdient.

Mittelfeld

Wir setzen auf ein kompaktes Zentrum, in dem Andreas Lambertz nicht fehlen darf. „Lumpi“ war bereits jenseits der 30, als er sich dem damaligen Drittligisten anschloss und ihn mit seiner Routine und Ruhe am Ball erst zum Aufstieg führte und anschließend im Unterhaus etablierte.

Eine knackige Zweikampfführung gepaart mit Torgefahr? Klar, dass wir Maik Wagefeld mitnehmen. Aus dem eigenen Nachwuchs gekommen, heuerte er nach seinem Abschied 2004 noch zwei weitere Male in Dresden an.

Robert Koch kam in seiner Karriere rum, so erfolgreich wie bei Dynamo lief es für den Mittelfeldspieler aber nirgendwo. Mit zwei Treffern in den beiden Relegationsspielen gegen Osnabrück 2011 wird seine Name ewig mit der zwischenzeitlichen Rückkehr in die 2. Liga verbunden sein.

Auf dem rechten Flügel fühlte sich Justin Eilers in seinen zwei Jahren im SGD-Trikot pudelwohl. Nach dem Abstieg in die 3. Liga gekommen, machte er im ersten Jahr mit 19 Treffern auf sich aufmerksam.Dieser starken Ausbeute ließ er eine noch stärkere von 23 Toren folgen, die Dynamo zur Meisterschaft und dem Aufstieg verhalf.

Das erste der beiden Eilers-Jahre erlebte Cristian Fiél noch auf dem Platz. Dann beendete der langjährige Kapitän nach 117 Einsätzen seine Karriere. In der Top11 muss „Fielo“ auf den linken Flügel ausweichen, was in Kombination mit dem offensivstarken Philip Heise aber eine charmante Mischung darstellen dürfte.

Angriff

Bei nur einer Sturmspitze wollen wir nicht auf Torsten Gütschow verzichten. Nach zwölf Jahren verließ er Dynamo im Dezember 1992, kehrte aber im Sommer 1996 zurück. Auch als 34-Jähriger wusste er noch ganz genau, wo das gegnerische Tor steht und traf in den folgenden drei Jahren noch 33 Mal. Insgesamt war er 169 Mal für Dresden erfolgreich.

Die Top11 von Dynamo Dresden auf einen Blick:

Benjamin Kirsten – Niklas Kreuzer, Michael Hefele, Volker Oppitz, Philip Heise – Justin Eilers, Andreas Lambertz, Robert Koch, Maik Wagefeld, Cristian Fiél – Torsten Gütschow.

Hier geht’s zu den weiteren, bisher erschienenen Top11.