FC Ingolstadt: Mit Almog Cohen geht die Spielkontrolle

Israeli muss rotgefährdet ausgewechselt werden

Almog Cohen

Mit seiner Auswechslung geriet Ingolstadt aus der Spur: Almog Cohen © Imago / Stefan Bösl

Der FC Ingolstadt hat die nächste Chance verpasst, die rote Laterne abzugeben. Gegen den 1. FC Heidenheim kamen die Schanzer nicht über ein 1:1 hinaus und sind damit seit 13 Spielen sieglos. Auch unter dem neuen Trainer Jens Keller reichte es noch nicht zu einem Dreier, immerhin aber nach dem 1:1 beim SV Darmstadt 98 zum zweiten Remis in Folge.

Keller sprach auf der Pressekonferenz nach dem Spiel von einer „sehr, sehr guten erste Hälfte“, in der der 48 Jahre alte Fußball-Lehrer aber auch bemängelte, dass die von Dario Lezcano markierte Führung nicht ausgebaut wurde. Nach dem Seitenwechsel stellte Keller dann eine Angst fest, „etwas gewinnen zu können“ und musste letztlich im zweiten Spiel in Folge nach einer Führung den 1:1-Ausgleich hinnehmen.

Keller will Unterzahl vermeiden

Als Knackpunkt sah Keller die Auswechslung von Almog Cohen, der rotgefährdet zur Pause in der Kabine blieb. „Das hat uns wehgetan, dass ich ihn in der Pause rausnehmen musste. Ich wollte die Partie nicht wieder mit zehn Spielern beenden, das haben wir letzte Woche schon gehabt“, so der Coach mit Blick auf die gelb-rote Karte von Thorsten Röcher in Darmstadt.

Von da an hat uns der Taktgeber gefehlt, der alles organisiert hat. (Jens Keller)

Auch wenn das Comeback von Tobias Schröck nach langer Verletzungspause insgesamt positiv war, wurde Cohen mit seiner enormen Präsenz in den zweiten 45 Minuten vermisst: „Von da an hat uns der Taktgeber gefehlt, der alles organisiert hat“, betonte denn auch Keller, dass der Israeli im Moment nicht zu ersetzen ist.

Am nächsten Samstag ist Cohen aber wieder dabei, wenn es im Derby gegen den SSV Jahn Regensburg geht. Dann wollen sich die Schanzer nicht nur für die Hinspielpleite revanchieren, sondern nach Möglichkeit vor Weihnachten auch noch die rote Laterne loswerden.

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