FC Ingolstadt: Tobias Schröck als Hoffnungsträger

Defensiv-Allrounder vor Rückkehr ins Mannschaftstraining

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 27.11.18 | 10:36
Tobias Schröck

Könnte dem Ingolstädter Spiel bald wieder mehr Stabilität verleihen: Tobias Schröck (Mitte) © Imago / faf

Nach der am Montagabend erfolgten Entlassung von Alexander Nouri hat beim FC Ingolstadt erneut die Suche nach einem neuen Trainer begonnen. Bis der neue Mann gefunden ist, übernimmt U 19-Coach Roberto Pätzold das Kommando und bereitet die seit zehn Spielen sieglose Mannschaft auf das Heimspiel am Samstag gegen den Hamburger SV vor.

In der Vorbereitung auf die Partie gegen den Spitzenreiter wird auch Tobias Schröck wieder mitmischen, der acht Wochen nach einem Faszieneinriss im Oberschenkel wieder uneingeschränkt belastbar ist.

„ Ich muss von Tag zu Tag schauen. ”
Tobias Schröck

„Ich will mich da nicht festlegen. Ich muss von Tag zu Tag schauen, wie schnell ich wieder ans Limit komme“, will der 25-Jährige im Donaukurier einen Einsatz gegen den HSV nicht ausschließen. Allerdings lässt Schröck schon durchblicken, noch Nachholbedarf zu haben: „Logischerweise bin ich noch nicht bei 100 Prozent. Aber das Wichtigste ist, dass ich wieder komplett schmerzfrei bin.“

Alternative auf der Sechs und in der Abwehr

Mit Schröck, der an fünf der ersten sieben Spieltage 90 Minuten lang auf dem Platz stand, erhält der neue Trainer eine vielseitige Alternative für den Defensivbereich zurück. Der ehemalige Würzburger könnte dem Ingolstädter Spiel sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung Stabilität verleihen.

Wichtig wäre der Vize-Kapitän unabhängig von der Position auch mit seinen Führungsqualitäten und seiner Körpersprache, die bei den Schanzern nicht nur in Dresden alles andere als optimal war. Überzogene Erwartungen an Schröck sollte man freilich nach der langen Zwangspause nicht haben.

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