Arminia Bielefeld: Marc Rzatkowski und Vincenzo Grifo im Visier – Kehrt Kacper Przybylko zurück?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 25.09.20 | 07:52

Die Freude über die im ersten Anlauf gelungene Rückkehr in die 2. Bundesliga ist bei den Fans von Arminia Bielefeld noch immer groß, während die Verantwortlichen um Trainer Norbert Meier und den Sportlichen Leiter Samir Arabi längst über der Kaderplanung für die neue Saison brüten.

Arabi, der sämtliche Spekulationen um einen Wechsel zu Fortuna Düsseldorf dementierte, hat bereits am Montag angekündigt, dass sich die Arminia auf allen Positionen verstärken wird. Für das Tor hat sich die Arminia mit dem aktuell noch vom VfB Stuttgart an Energie Cottbus verliehenen Kevin Müller beschäftigt, doch scheint dessen Tendenz eher zum 1. FC Heidenheim zu gehen. Unabhängig davon soll aber auf jeden Fall ein neuer Schlussmann kommen.

Rzatkowski und Grifo auf dem Wunschzettel

Auch für andere Positionen sind nun erste Namen aufgetaucht. So soll die Arminia laut „Bild“ großes Interesse an Vincenzo Grifo vom FSV Frankfurt und Marc Rzatkowski vom FC St. Pauli besitzen. Bei beiden dürfte eine Verpflichtung allerdings schwer werden. Der bereits 2011/12 auf Leihbasis für Bielefeld spielende Rzatkowski, der am Millerntor noch einen Vertrag bis 2017 besitzt, wäre vermutlich nur bei einem Abstieg des FC St. Pauli zu haben.

Und für Grifo gibt es eine Reihe von Interessenten, die indes allesamt abwarten müssen, wie die TSG 1899 Hoffenheim mit dem nur bis Saisonende nach Frankfurt verliehenen Offensivspieler plant. Grifo besitzt in Hoffenheim noch einen Vertrag bis 2017 und könnte in den Überlegungen des Bundesligisten durchaus eine Rolle spielen, sollten die Stars Roberto Firmino und Kevin Volland den Verein verlassen.

Przybylko in Fürth außen vor

Im Bereich des Möglichen ist hingegen eine Rückkehr von Kacper Przybylko, der medial schon vergangene Woche mit einem Wechsel auf die Alm in Verbindung gebracht wurde. Diese Spekulationen haben nun dadurch neue Nahrung erhalten, dass Przybylko im extrem wichtigen Spiel gegen den SV Darmstadt 98 (1:0) gar nicht zum Kader der SpVgg Greuther Fürth zählte. Die Franken scheinen auf die Dienste des polnischen U21-Nationalspieler zumindest im Moment keinen allzu großen Wert mehr zu legen.