Arminia Bielefeld: Mit Joakim Nilsson „sehr gut“ aufgestellt

Schwedischer Innenverteidiger schließt die Börner-Lücke

Joakim Nilsson kommt von Elfsborg.

Der vierte Neue bei Arminia Bielefeld: Joakim Nilsson. ©imago images/Bildbyran

Nach Torwarttalent Agoston Kiss, Cebiou Soukou und Fabian Kunze hat Arminia Bielefeld am gestrigen Donnerstag den vierten Neuzugang für die in gut zwei Wochen mit dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli beginnende Saison präsentiert. Der vom schwedischen Erstligisten IF Elfsborg losgeeiste Joakim Nilsson schließt die größte Lücke im Kader, die der Abgang von Kapitän Julian Börner zu Sheffield Wednesday gerissen hatte.

Mit dem 25-Jährigen, der die Erfahrung aus vier A-Länderspielen und 18 Einsätzen in den schwedischen Junioren-Nationalmannschaften mitbringt, ist die Innenverteidigung der Arminia wieder komplett. Nilsson, Brian Behrendt, Amos Pieper und Stephan Salger bilden das Quartett, das um die beiden Plätze im Abwehrzentrum kämpft.

Ein Offensiver könnte noch kommen

Möglich, dass Nilsson der letzte Neuzugang in diesem Sommer bleibt. „Mit Joakim haben wir die Lücke auf der Position in der Innenverteidigung, wo wir den größten Handlungsbedarf gesehen hatten, jetzt geschlossen. Wir sind der Überzeugung, dass unser Kader jetzt sehr gut aufgestellt ist“, ließ Geschäftsführer Samir Arabi auf der vereinseigenen Webseite durchblicken, mit dem vorhandenen Aufgebot zufrieden zu sein.

Ausgeschlossen ist aber gleichwohl nicht, dass die Arminia noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlägt. Im Raum steht weiterhin die Verpflichtung eines Offensivspielers, wobei der ins Auge gefasste Marcel Hartel vom 1. FC Union Berlin bislang noch zu teuer ist und weitere Namen nicht durchgesickert sind.