VfL Osnabrück: Comeback bei Bapoh nicht absehbar

Offensivspieler erlebte weitere Rückschläge

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 15.01.2021 | 12:37
Ulrich Bapoh beim VfL Bochum

Ulrich Bapoh (r.) sah man bisher noch nicht im Trikot des VfL Osnabrück. ©Imago images/ Otto Krschak

Ulrich Bapoh war eine eher überraschende Personalie in der Transferpolitik des VfL Osnabrück im vergangenen Sommer. Dass der Offensivmann Potential hat, ist unbestritten, doch nach einem Kreuzbandriss im Oktober 2019 war klar, dass der 21-Jährige nicht sofort eine Verstärkung sein würde.

Bisher stand der frühere Bochumer nicht einmal im Kader. Sein Trainer Marco Grote erklärte auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem HSV, dass Bapoh im Laufe der Saison zweimal von muskulären Problemen und zweimal krankheitsbedingt weit zurück geworfen worden sei. Dabei war er im November schon nah am Kader.

Training über längere Zeit das nächste Ziel

Zwar zählte Grote den Rechtsfuß nicht mehr zu den Ausfällen, nannte hier nur Ajdini, Klaas, Augé und Buchholz, doch eine Option für den Kader ist er weiter nicht. Immerhin sei der frühere Junioren-Nationalspieler derzeit im Mannschaftstraining.

Doch müsse der Spieler auch über einen längeren Zeitraum den Belastungen des Trainings standhalten. „Auf dem Weg dahin gab es eben die ein oder andere Baustelle“, so Grote, „Dass es ohnehin ein langer Weg sein würde, ihn auf den Platz zu kriegen, war uns von Anfang an klar.“

Eine Prognose vermied der Übungsleiter dementsprechend. Die Aussagen des 48-Jährigen ließen jedenfalls kein baldiges Comeback erahnen. Auch für das Rückspiel gegen Bapohs Ex-Klub, den VfL Bochum, das schon am 6. Februar ansteht, scheint es daher nicht zu reichen.