VfL Osnabrück: Die Offensive tankt Selbstvertrauen

5:1-Sieg im Test gegen den SC Wiedenbrück

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 15.08.19 | 07:20
Marcos Alvarez

Doppelpack gegen Wiedenbrück: Marcos Alvarez. © imago images / Revierfoto

Da das nächste Pflichtspiel gegen Darmstadt 98 erst am Montag ansteht, hat der VfL Osnabrück die etwas längere Pause seit dem bitteren Pokal-Aus am vergangenen Sonntag gegen RB Leipzig (2:3) zu einem kurzfristig vereinbarten Testspiel genutzt. Gegen Regionalliga-Absteiger SC Wiedenbrück landeten die Lila-Weißen am Mittwoch einen klaren 5:1-Sieg, bei dem vor allem die Offensive Selbstvertrauen tankte.

Mit dem doppelt erfolgreichen Marcos Alvarez sowie mit Kevin Friesenbichler und Benjamin Girth trugen sich gleich drei Stürmer in die Torschützenliste ein. Treffer Nummer fünf steuerte mit Manuel Farrona Pulido ein weiterer nomineller Offensivspieler bei, der in dieser Saison noch ohne Pflichtspieleinsatz ist und diesmal als Außenverteidiger auflief.

Joost van Aken debütiert

Trainer Daniel Thioune zeigte sich auf der vereinseigenen Webseite mit der Vorstellung seiner Mannschaft zufrieden: „Wichtig war mir, dass die Intensität hoch ist. Auch hintenraus hatten wir noch eine gute Physis, gute Wege gegangen sind. Insgesamt bin ich mehr als einverstanden mit dem heutigen Test.“

Erstmals zum Einsatz kam auch schon der erst kurz zuvor als Neuzugang präsentierte Joost van Aken, der mit Lukas Gugganig in einer Viererkette die Innenverteidigung bildete. „Es war heute für’s erste absolut in Ordnung. Ich wollte ihn erst einmal ankommen lassen, sich an die neuen Gesichter gewöhnen“, sah Thioune auch den Einstand des Niederländers positiv.

Weil die Partie gegen Wiedenbrück auch dazu gedacht war, bislang noch nicht oder nur wenig eingesetzten Akteuren Spielpraxis zu verschaffen, lässt sich daraus indes nur wenig im Hinblick auf die Aufstellung gegen Darmstadt ableiten. Dass die gegen Leipzig allesamt nur eingewechselten Girth, Alvarez und Friesenbichler getroffen haben, dürfte Coach Thioune die Entscheidung für eine offensivere Formation aber erleichtern.

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