VfL Osnabrück: Die Planungen nehmen Fahrt auf

Ajdini verlängert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 25.06.20 | 10:20
Bashkim Ajdini

Bashkim Ajdini (l.) soll seinen Vertrag verlängern. © imago images / Osnapix

Update (10:15 Uhr):
Wie die Lila-Weißen auf ihrer Vereinshomepage vermeldeten, wurde der Vertrag mit Bashkim Ajdini um ein Jahr bis 2021 verlängert. „Mit der Vertragsverlängerung um zunächst ein Jahr haben wir uns gegenseitige Sicherheit gegeben, in einer vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie unsicheren Lage“, so Sportdirektor Benjamin Schmedes.

Ursprünglicher Artikel:
Mit dem 4:1-Sieg am vergangenen Sonntag gegen Holstein Kiel hat der VfL Osnabrück aus eigener Kraft das oberste Ziel Klassenerhalt perfekt gemacht und steht nun vor einem entspannten Saisonausklang beim feststehenden Absteiger Dynamo Dresden. Mit einem Sieg dort könnten die Lila-Weißen indes in der Tabelle noch bis auf Platz elf klettern, was mittel- bis langfristig für die Höhe der künftigen Fernsehgelder nicht unwichtig sein könnte.

Sicher ist unterdessen schon jetzt, dass auch in der kommenden Saison der Verbleib in der Zweitklassigkeit über allem steht. Um dann möglichst optimal gerüstet zu sein, müssen in den kommenden Tagen und Wochen die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Dabei bemühen sich Präsident Manfred Hülsmann und Geschäftsführer Jürgen Wehlend nach Informationen des „Kicker“ (Ausgabe 53/2020 vom 25.06.2020) offenbar um eine vorzeitige Verlängerung der noch bis 2021 laufenden Verträge von Trainer Daniel Thioune und Sportdirektor Benjamin Schmedes, den Vätern des aktuellen Erfolges.

Alvarez und Agu gehen

Thioune und Schmedes wiederum sind federführend bei der Planung des Kaders, in dem aktuell 16 Spieler mit weiterhin gültigen Verträgen stehen. Laut „Kicker befinden sich zudem die Gespräche mit Bashkim Ajdini und Ulrich Taffertshofer über eine Verlängerung vor dem Abschluss.

Ansonsten laufen noch zwölf weitere Arbeitspapiere aus, wobei schon länger klar ist, dass sich Marcos Alvarez (Cracovia Krakau) und Felix Agu (Werder Bremen) aus Osnabrück verabschieden. Mit Assan Ceesay (FC Zürich), Joost van Aken (Sheffield Wednesday), Benjamin Girth (Holstein Kiel) und Nils Körber (Hertha BSC) sind vier weitere Spieler nur ausgeliehen, bei denen die Lila-Weißen das Heft des Handelns nicht in der Hand haben.

Zudem enden die Arbeitspapiere von Thomas Konrad und Simon Haubrock sowie von den Torhütern David Buchholz und Laurenz Beckemeyer, die alle sportlich keine Rolle spielten. Das galt über weite Strecken auch für Manuel Farrona Pulido, bei dem die Zeichen denn auch auf Abschied stehen.

Aus dem Kreis der Stammelf ist neben Ajdini und Taffertshofer lediglich Anas Ouahim nur noch bis Monatsende gebunden. Mit dem Offensivspieler dürften die VfL-Verantwortlichen aber auch das Gespräch suchen. Davon ausgehend, dass bei weitem nicht alle der Spieler mit auslaufendem Vertrag bleiben, entstehen Freiräume im Kader und im Etat, die für Neuzugänge genutzt werden könnten. Allzu große Sprünge freilich sind auch und erst recht in diesem Sommer auf dem Transfermarkt aber nicht drin.

Das Restprogramm des VfL Osnabrück