VfL Osnabrück: Die zweite Reihe kann sich nicht empfehlen

1:2-Niederlage beim SV Rödinghausen

Marcos Alvarez

Holte in Rödinghausen zumindest einen Elfmeter heraus: Marcos Alvarez. © imago images / Revierfoto

Drei Tage vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Greuther Fürth, wenn nach nur zwei Punkten aus den jüngsten fünf Begegnungen endlich wieder ein Sieg gelingen soll, hat der VfL Osnabrück ein Testspiel beim SV Rödinghausen mit 1:2 verloren. Die am Donnerstag eingesetzten Akteure aus der zweiten Reihe konnten sich dabei nur bedingt für die Partie gegen Fürth und die folgenden Spiele in der 2. Bundesliga empfehlen.

Mit Ausnahme von Bashkim Ajdini und Felix Agu, die jeweils 45 Minuten auf der rechten Abwehrseite spielten, kamen nur Spieler zum Einsatz, die am vergangenen Wochenende beim 0:0 in Hannover nicht auf dem Platz standen. Dass deshalb die Automatismen fehlten, ließ sich naturgemäß nicht verbergen.

Wie schon in den letzten Ligaspielen lief es bei den Lila-Weißen vor allem offensiv nicht rund. Der zwischenzeitliche Ausgleich resultierte aus einem von Niklas Schmidt verwandelten Elfmeter. Ansonsten erspielte sich Osnabrück auch gegen einen viertklassigen Gegner nur wenige Torgelegenheiten, die zudem auch nicht genutzt wurden.

Alvarez mit Chancen für Sonntag?

Trainer Daniel Thioune bemängelte gegenüber dem vereinseigenen VfL-TV insbesondere, dass „einfache Bälle liegen gelassen“ wurden, forderte seine Schützlinge aber gleichzeitig dazu auf, „beharrlich zu bleiben und nicht zu verkopfen“, insbesondere natürlich im Blick auf die Begegnung gegen Fürth.

Insgesamt war Thioune mit dem Auftritt in Rödinghausen nicht gänzlich unzufrieden. Gegen einen „aggressiven und aktiven“ Gegner sah der VfL-Coach, dass seine Mannschaft „Gas gegeben“ hat, aber eben auch, dass seine Schützlinge in einigen Situationen „zu spät kamen und die Ballqualität fehlte“.

Auf die Anfangsformation am Sonntag besitzt aus dem Team von Rödinghausen neben Agu und Ajdini vermutlich nur Marcos Alvarez, der den Elfmeter vor dem Ausgleich herausholte, realistische Chancen. Dass Alvarez nach den ersten 45 Minuten in der Kabine blieb, spricht zumindest dafür, dass der Angreifer drei Tage vor dem Spiel gegen Fürth nicht voll belastet werden sollte.

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