VfL Osnabrück: Klappt’s nun auch gegen Kellerkinder?

Aufsteiger ärgert gerne die Großen

Marc Heider (m.) gegen Kiels Phil Neumann.

Der VfL um Kapitän Marc Heider (m.) schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. ©imago images/Holsteinoffice

Der VfL Osnabrück hat es wieder getan: Nach Hamburg und Stuttgart bekam mit Kiel ein weiteres Team zu spüren, wie unangenehm der Aufsteiger für Teams aus dem oberen Tabellendrittel zu bespielen ist. Durch den 4:2-Erfolg an der Förde gehört der VfL nun selbst zum Kreis der Top-6, macht es sich gar auf dem fünften Rang bequem.

Dabei sah es einige Zeit nicht danach aus, als ob die Thioune-Elf auch das siebte Spiel in Folge ungeschlagen bleiben. Im ersten Durchgang gaben die Hausherren den Ton an, die Lila-Weißen traten offensiv phasenweise überhaupt nicht in Erscheinung und durften sich bei Marcos Álvarez bedanken, dass es nur mit einem 1:2 in die Pause ging. Der Angreifer hatte nervenstark vom Punkt getroffen.

Schwache Bilanz gegen Kellerkinder

Dass die drei Punkte dann doch deutlich eingetütet wurden, lag an einer klaren Steigerung im zweiten Durchgang. Osnabrück präsentierte sich in den entscheidenden Momenten wacher als die „Störche“, bestrafte deren Fehler und feierte somit nicht ganz unverdient den zweiten Auswärtssieg nach dem Erfolg in Sandhausen Anfang August.

So sehr dem VfL Teams aus höheren Tabellenregionen auch liegen, für die nächste Partie gegen Dynamo Dresden verheißt die Statistik nichts Gutes: Lediglich gegen eine der letzten sechs Mannschaften in der Tabelle reichte es zum Sieg. 

Motivationsschub für Álvarez

„Da wurden Fehler bestraft, die wir gemacht haben. So haben wir diese Spiele etwas leichtfertig aus der Hand gegeben“, befand Moritz Heyer im Interview mit Liga-Zwei.de bereits vor der Fahrt nach Kiel. Dass Osnabrück aber eben auch in der Lage ist, Fehler zu bestrafen, machte das Zustandekommen des 4:2-Sieges deutlich.

Hoffen dürfen die Lila-Weißen dabei auch, dass Álvarez gegen Schwarz-Gelb besonders motiviert ist: Der 28-Jährige war in der Rückrunde 2016/17 aktiv, kam aber auch auf Grund von Verletzungen nur 75 Minuten verteilt auf fünf Partien zum Einsatz.

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