VfL Osnabrück: Schwierige Suche nach der Startelf für Sonntag

Nach nur drei Trainingstagen wird es in Heidenheim gleich ernst

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 23.10.20 | 08:14
Marco Grote und Niklas Schmidt

Auch eine Option für die Startelf: Niklas Schmidt (r.) im Gespräch mit Marco Grote. © imago images / Nordphoto

23 Tage nach dem torlosen Unentschieden beim VfL Bochum geht es für den VfL Osnabrück am Sonntag mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter. Nach der Absage der Partie gegen Darmstadt 98, weil quarantänebedingt zu wenige Spieler einsetzbar gewesen wären, stehen die Lila-Weißen sogar direkt vor einer englischen Woche, folgt das Nachholspiel gegen Darmstadt doch bereits am Mittwoch, ehe am Samstag der SV Sandhausen an der Bremer Brücke gastiert.

Drei Spiele innerhalb von sieben Tagen wären ohnehin schon eine Herausforderung, die durch die zweiwöchige Zwangspause von 18 Profis sicher nicht einfacher zu meistern wird. Auch deshalb, weil die ungeplante Unterbrechung beim einen oder anderen Akteur offenkundig Spuren hinterlassen hat. „Der Trainingsauftakt heute war ohne Frage holprig“, berichtete Trainer Marco Grote am Donnerstagabend im Rahmen der Pressekonferenz zum Spiel am Sonntag, nachdem am Morgen zuvor erstmals wieder im Mannschaftsverbund trainiert werden konnte.

Ludovit Reis vor Debüt

Zugleich durfte sich Grote aber auch darauf freuen, dass bis auf die verletzten bzw. im Aufbautraining befindlichen Sebastian Klaas, Marc Augé, Ulrich Bapoh und Nico Granatowski der gesamte Kader auf dem Trainingsplatz stand.

Darauf, wer  am Sonntag von Beginn an auflaufen wird, wollte sich Grote verständlicherweise noch nicht festlegen. „Am Sonntag werden die elf besten Spieler auf dem Platz stehen. Wer das ist, wird man sehen. Ich habe aber heute das erste Mal alle auf dem Platz gehabt“, wird der Coach, der in Heidenheim noch auf den gelb-rot-gesperrten Bashkim Ajdini verzichten muss, wohl auch in Abhängigkeit der Trainingseindrücke am Freitag und Samstag entscheiden.

Auf jeden Fall eine Option für Sonntag ist der erst kurz vor Transferschluss vom FC Barcelona ausgeliehene Ludovit Reis, der direkt nach seiner Verpflichtung zur niederländischen U21 reiste und als einer von wenigen VfL-Profis nicht in Quarantäne war. Der 20-Jährige ist laut Grote nicht nur ein Kandidat für den Kader, sondern könnte sein Debüt im lila-weißen Trikot auch in der Anfangsformation feiern.