VfL Osnabrück: Timo Beermann vor Rückkehr

Vertrag des Innenverteidigers in Heidenheim endet

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 08.07.20 | 15:14
Timo Beermann

Offenbar vor dem Absprung aus Heidenheim: Timo Beermann. © imago images / Eibner

Update 15:10 Uhr:
Heidenheim und Osnabrück haben den Wechsel von Timo Beermann zurück zu seinem Ex-Klub bestätigt. Der Verteidiger unterschreibt bis 2023 bei den Lila-Weißen.

Der ursprüngliche Artikel von 7:00 Uhr:
Der Abgang von Erfolgstrainer Daniel Thioune, der künftig beim Hamburger SV an der Seitenlinie stehen wird, war in den Zukunftsplanungen des VfL Osnabrück nicht vorgesehen. Nun aber bleibt den Verantwortlichen nichts anderes übrig, als sich auf dem Trainerposten neu aufzustellen. Während es die Thioune-Nachfolge betreffend zumindest öffentlich noch keine Tendenzen gibt, läuft parallel auch die Kaderplanung, bei der offenbar eine erste Vollzugsmeldung kurz bevorsteht.

So berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung, dass Timo Beermann nach sieben Jahren beim 1. FC Heidenheim an die Bremer Brücke zurückkehren wird. Das deckt sich mit Informationen von Liga-Zwei.de.

Der 29-Jährige, dessen kurzfristiger Ausfall vor dem Relegations-Rückspiel gegen Werder Bremen von FCH-Trainer Frank Schmidt zumindest zwischen den Zeilen als Knackpunkt angeführt wurde, stammt aus Ostercappeln vor den Toren Osnabrück und spielte bereits zwischen 2004 und 2013 zunächst im Nachwuchs und dann bei den Profis der Lila-Weißen.

Zuletzt in Heidenheim wieder gesetzt

Nun zieht es Beermann allem Anschein nach zurück in die Heimat, obwohl der 1,88 Meter große Abwehrspieler nach einer schwierigeren Phase im Winter an den letzten zehn Zweitliga-Spieltagen stets in der Heidenheimer Startelf stand und auch beim Relegations-Hinspiel in Bremen über 90 Minuten mitwirkte.

In Osnabrück dürfte Beermann, dessen Vertrag beim FCH ausläuft und der somit ablösefrei wechseln kann, als Führungsspieler eingeplant sein. Möglich, dass der 106-fache Zweitliga-Spieler dann den Kaderplatz von Joost van Aken einnimmt, dessen Ausleihe von Sheffeld Wednesday nur bis Saisonende datiert war.

Da mit Moritz Heyer eine weitere Defensivkraft mit dem HSV in Verbindung gebracht wird, würde eine Beermann-Verpflichtung aus Vereinssicht derweil dafür sorgen, dass die weiteren Entwicklungen auf dem Transfermarkt eher gelassen verfolgt werden können.