VfL Osnabrück: Wann wird die Bremer Brücke wieder zur Festung?

Vier Pflichtspielniederlagen in Folge im eigenen Stadion

Anas Ouahim im Pokalspiel gegen Leipzig.

Erzielte den ersten Heimtreffer des VfL Osnabrück nach dem Wiederaufstieg: Anas Ouahim. ©imago images/eu-images

Bis zum Montagabend muss sich der VfL Osnabrück diesmal gedulden, ehe das Heimspiel gegen Darmstadt 98 auf dem Programm steht. Nach dem wichtigen 1:0-Sieg beim SV Sandhausen wollen die Lila-Weißen dann endlich auch wieder an der Bremer Brücke punkten, nachdem die letzten Auftritte vor heimischem Publikum nichts Zählbares einbrachten.

Saison- und wettbewerbsübergreifend hat die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune sogar vier Heimspiele in Serie verloren. Zwar war Osnabrück vergangene Saison das heimstärkste Team der 3. Liga, doch nach 14 Siegen, einem Remis und nur zwei Niederlagen wurden die beiden letzten Heimspiele verloren.

Die Pleiten gegen Hansa Rostock (1:2) und die SpVgg Unterhaching (1:4) waren freilich auch auf einen Spannungsverlust zurückzuführen, nachdem im vorhergehenden Heimspiel gegen den VfR Aalen (2:0) der Aufstieg und danach auswärts bei Energie Cottbus (2:1) auch schon die Drittliga-Meisterschaft perfekt gemacht worden waren.

Schwere Aufgaben warten

In der neuen Saison sah es dann gegen den 1. FC Heidenheim lange gut aus, bevor in der Schlussphase aus einer Führung doch noch eine 1:3-Niederlage wurde. Und am vergangenen Wochenende im DFB-Pokal gegen RB Leipzig (2:3) war die Vorstellung der Lila-Weißen trotz des Ausscheidens beachtlich und ein Mutmacher für die nächsten Aufgaben.

Dann muss aber zwingend auch wieder zu Hause gepunktet werden, um nicht im Tabellenkeller hängen zu bleiben. Mit Darmstadt reist nun ein unangenehmer und abgeklärter Gegner an, der aber zumindest auf dem Papier nicht ganz so stark sein dürfte wie Heidenheim und Leipzig. Den ersten Heimdreier seit dem 20. April zu holen, ist somit sicherlich das Ziel.

Die Durststrecke vor den eigenen Fans gegen die Lilien zu beenden, wäre auch deshalb nicht unwichtig, weil danach beim 1. FC Nürnberg und gegen den stark gestarteten Mitaufsteiger KSC weitere schwierige Aufgaben warten. Und obwohl sich der Auswärtsauftakt in Sandhausen positiv angelassen hat, werden die Lila-Weißen den Großteil ihrer Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt wohl im eigenen Stadion holen müssen.

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