VfL Osnabrück: Was wurde aus den Abgängen 2019?

Alexander Dercho, Luca Pfeiffer & Co.

Alex Dercho vom VfL Osnabrück

Alex Dercho ist inzwischen in die geregelte Arbeitswelt gewechselt. ©Imago images/Osnapix

Mit Alexander Dercho hat der VfL Osnabrück in diesem Sommer eine echte Identifikationsfigur verloren. Der Verteidiger musste verletzungsbedingt seine Karriere beenden, so war aber zumindest der Aufstieg der Abschluss seiner Laufbahn.

Harter Alltag

Nun schult der 32-Jährige um und geht in die Versicherungsbranche. Ein Wechsel, der dem ehemaligen Defensivspezialisten inzwischen viel Respekt abnötigt. „Es ist in jedem Fall härter zu arbeiten, als Fußball zu spielen. Wenn man acht Stunden am Tag gearbeitet hat, weiß man was man getan hat. Dagegen war Fußballspielen einfacher und leichter. Man hat ja häufig nur so zwei, drei Stunden am Tag Training gehabt.“, erzählt Dercho gegenüber Liga-Zwei.de von seinem neuen Alltag.

Fußball bleibt natürlich immer noch wichtig für ihn. Nicht nur schaut er weiter die Spiele des VfL, sondern hält auch die Verbindung zu alten Kollegen aufrecht. „Ich habe noch intensiven Kontakt mit vielen aus meiner Mannschaft.“ Der Wortwahl merkt man an, wie nah sich Dercho dem Team noch fühlt. Mit Marcos Alvarez, Nils Körber, Manuel Farrona Pulido und David Blacha tauscht er sich noch regelmäßig aus. „Da gab es zum Glück keinen Abriss, das finde ich sehr schön.“

Luca Pfeiffer von den Würzburger Kickers

Luca Pfeiffer entwickelt sich bei den Würzburger Kickers gut. ©Imago images/foto2press

Die übrigen Abgänge:

Kamer Krasniqi
Der Mittelfeldspieler kam in der 3. Liga kaum zum Zuge, wechselte daher in die Regionalliga Nord zum BSV Rehden. Dort ist er Stammkraft und erzielte schon fünf Tore.

Luca Pfeiffer
Der Angreifer, den der VfL vom SC Paderborn ausgeliehen hatte, ging nicht zum Stammverein zurück, sondern blieb in der 3. Liga. Bei den Würzburger Kickers ist er als Sturmspitze gesetzt und traf schon fünfmal.

Furkan Zorba
Den 21-Jährigen wollte Osnabrück eigentlich schon im letzten Sommer abgeben. Zum Einsatz kam er im Aufstiegsjahr nicht mehr. Bei Regionalliga-Bayern-Tabellenführer Türkgücü München fand er eine neue Heimat, wo er bisher neunmal von Beginn an spielen durfte.

Tim Danneberg
Der frühere Kapitän beendete seine Karriere und wechselte in den Trainerstab des VfL.

Tim Möller
Das Defensiv-Talent wurde zu den Sportfreunden Lotte in die Regionalliga West verliehen. 16 Einsätze dort belegen, dass die Maßnahme für das Sammeln von Spielpraxis genau richtig war.

Steffen Tigges
Der Stürmer läuft ebenfalls in der Regionalliga West auf, spielt bei der U23 des BVB. 16 Einsätze und sechs Tore, davon eins gegen Lotte und Ex-Kollege Tim Möller, stehen zu Buche.