MSV Duisburg: Defensiv nicht stabil genug

Zum dritten Mal in Folge vier Gegentore

Torsten Lieberknecht

Seine Mannschaft kassierte dreimal in Folge vier Gegentore: Torsten Lieberknecht © imago images / foto2press

Der MSV Duisburg hat den Schwung des 4:4 gegen den 1. FC Köln nicht mitnehmen können. Beim SC Paderborn unterlagen die Zebras am gestrigen Samstag mit 0:4 und liegen nun fünf Spieltage vor Schluss vier Punkte hinter dem Relegationsplatz und schon sieben Zähler hinter dem rettenden Ufer zurück. Und sofern der FC Ingolstadt heute gegen Holstein Kiel nicht verliert, wäre auch die rote Laterne zurück in Duisburg.

Vor den noch ausstehenden fünf Partien ist klar, dass sich der MSV praktisch keine Patzer mehr erlauben darf. In den kommenden vier Spielen muss sehr gut gepunktet werden, wobei selbst in diesem Fall das Szenario droht, am letzten Spieltag beim Hamburger SV noch Zählbares zu benötigen.

Zwei stabile Phasen im bisherigen Saisonverlauf

Klappen wird es mit der schon jetzt äußerst schwierigen Mission Klassenerhalt indes sicher nur dann, wenn die Gegentorflut der letzten Spiele abgestellt werden kann. Bereits vor den Spielen gegen Köln und in Paderborn kassierte der MSV im Kellerduell gegen den FC Ingolstadt (2:4) vier Gegentreffer.

Dabei waren die Zebras, die mit 54 Gegentoren auch insgesamt ligaweit die meisten kassiert haben, zwischenzeitlich defensiv auf einem vielversprechenden Weg. Bei Erzgebirge Aue (0:0), gegen den 1. FC Magdeburg (1:0), beim SSV Jahn Regensburg (1:1) und beim FC St. Pauli (0:0) blieb der MSV von Ende Februar bis Ende März vor allem auch deshalb viermal in Folge ungeschlagen, weil wenig zugelassen wurde.

Selbiges war bereits im Herbst der Fall, als es nach dem Trainerwechsel von Ilia Gruev zu Torsten Lieberknecht in sieben Pflichtspielen nur drei Gegentore waren und sogar vier Zu-Null-Partien in Serie glückten. Ein ähnlicher Lauf wäre nun enorm wichtig und sollte schon am kommenden Wochenende gegen den SV Sandhausen gestartet werden. Denn gelingt gegen den Tabellenfünfzehnten kein Sieg, wäre nur noch der Relegationsplatz ein halbwegs realistisches Ziel.

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