MSV Duisburg: Die Hoffnung lebt

Havard Nielsen droht eine Sperre

Enis Hajri jubelt nach dem Tor zum 1:0 gegen Magdeburg

Grenzenloser Jubel: Enis Hajri (vorne) brachte dem MSV gegen Magdeburg den Sieg. ©Imago/Nordphoto

Mit dem gestrigen Last-Minute-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg hat die Hoffnung des MSV Duisburg auf den Klassenerhalt neue Nahrung erhalten. Dank des späten Tores von Enis Hajri in der zweiten Minute der Nachspielzeit kletterten die Zebras nicht nur auf den Relegationsplatz, sondern verkürzten vor allem den Rückstand auf Magdeburg und damit ans rettende Ufer auf zwei Punkte.

Diese drei Punkte haben viele Kräfte freigesetzt. (Torsten Lieberknecht)

Trainer Torsten Lieberknecht war die Erleichterung in seinem offiziellen Statement zur Partie anzumerken: „In den vergangenen Wochen war es immer so, dass ich den gegnerischen Trainer zum Sieg beglückwünschen musste. Wir nehmen diesen Sieg natürlich mit, er war sehr wichtig. Diese drei Punkte haben viele Kräfte freigesetzt.“

Zwei direkte Duelle im April

Klar ist aber natürlich, dass der MSV nachlegen muss und das wird aufgrund des anstehenden Programms nicht einfach. Beim SSV Jahn Regensburg, gegen den 1. FC Köln und beim FC St. Pauli warten drei schwierige Aufgaben, in denen es gilt, sich eine gute Ausgangsposition für April zu erarbeiten. Dann erwartet der MSV mit dem FC Ingolstadt und dem SV Sandhausen zwei direkte Konkurrenten zu möglicherweise vorentscheidenden Duellen.

Mit Blick auf die nächsten Wochen müssen die Zebras allerdings um Havard Nielsen bangen, der sich in der 63. Minute einen unsportlichen Griff zwischen die Beine seines Gegenspielers Dennis Erdmann erlaubte. Auf dem Feld blieb die Aktion ungestraft, doch sollte Schiedsrichter Patrick Alt die Szene nicht wahrgenommen haben, droht dem Norweger ein Nachspiel vor dem DFB-Sportgericht samt Sperre.

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