MSV Duisburg: Eine Chance für Daniel Mesenhöler?

Rückt der Neuzugang just in Berlin zwischen die Pfosten?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 10.09.18 | 07:47
Daniel Mesenhöler

Bislang nur zweite Wahl hinter Daniel Davari: Daniel Mesenhöler © Imago / Eibner

Nach dem kapitalen Fehlstart mit null Punkten und 0:7-Toren aus den ersten vier Spielen hat der MSV Duisburg die Länderspielpause genutzt, um Selbstvertrauen aufzubauen. Gegen den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo (1:0) gelang den Zebras ebenso ein Erfolg wie im internen Duell mit der eigenen U19 (7:1).

Keine Pluspunkte sammeln konnte allerdings Torwart Daniel Davari, der vor Saisonbeginn ein enges Duell mit Neuzugang Daniel Mesenhöler knapp für sich entschieden hatte. Der 30-jährige Deutsch-Iraner, der vergangene Saison noch die Nummer zwei hinter Mark Flekken war, leistete sich gegen die U19 am eigenen Strafraum einen Ballverlust, der den MSV-Talenten den zwischenzeitlichen Anschluss zum 1:4 ermöglichte.

Davari bisher noch kein absoluter Rückhalt

Genährt wurden damit Spekulationen über einen bevorstehenden Torwartwechsel, zumal Davari sich auch an den ersten vier Spieltagen nicht als uneingeschränkter Rückhalt erwiesen hat. Schwerwiegend gepatzt hat der vierfache Nationalspieler des Iran zwar nicht, doch wirklich Ruhe und Sicherheit ausstrahlen konnte Davari auch nicht.

Dass der MSV am Freitag just beim 1. FC Union Berlin, also beim Ex-Klub von Mesenhöler gastiert, könnte angesichts der sicher hohen Motivationslage beim ehemaligen Schlussmann der Eisernen auch für einen Torwartwechsel sprechen.

Konkret zu möglichen Änderungen hat sich Trainer Ilia Gruev bisher noch nicht geäußert. Nachdem der MSV-Coach in den vergangenen Tagen generell keine Statements abgegeben hat, dürfte das Torwartthema nach dem heutigen, trainingsfreien Sonntag aber auch medial verstärkt auf die Agenda rücken.

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