MSV Duisburg: Was wird aus Andreas Wiegel?

Außenbahnspieler würde gerne bleiben

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 27.03.18 | 07:55
Andreas Wiegel

Erst sechs Einsätze in dieser Saison: Andreas Wiegel (r.) © Imago / Revierfoto

Weil mit Enis Hajri, Nico Klotz und Tugrul Erat sämtliche Rechtsverteidiger im Kader ausfielen, durfte Andreas Wiegel am 29. Oktober im Spiel beim 1. FC Union Berlin (1:1) auf der eher ungewohnten rechten Abwehrseite ran. Eine Woche später wurde der gelernte Offensivspieler beim 1:0-Erfolg in Sandhausen zumindest noch eingewechselt, stand seitdem aber nicht mehr auf dem Platz.

Aus gutem Grund, denn Wiegel erlitt im Training einen Innenmeniskusriss und einen Teilriss des Kreuzbandes. Eine Operation war unumgänglich und hatte eine monatelange Reha zur Folge, nach der der 26-Jährige nun am Wochenende im internen Test gegen die eigene U 19 (3:0) ein 45-minütiges Comeback feierte.

Elf Verträge laufen aus

Wiegel, der 2015 von Rot-Weiß Erfurt nach Duisburg kam, hofft nun bald auf seinen siebten Saisoneinsatz in der Liga. Und der gebürtige Paderborner macht im „Kicker“ (Ausgabe 26/2018 vom 26.03.2018) zudem kein Geheimnis aus seinem Wunsch nach einer Vertragsverlängerung: „Ich fühle mich in Duisburg sehr wohl. Ich würde gerne bleiben.“

„ Ich fühle mich in Duisburg sehr wohl. Ich würde gerne bleiben. ”
Andreas Wiegel

Ob und wie der MSV mit Wiegel über diese Saison hinaus plant, ist aktuell unklar. Das gilt freilich auch für alle übrigen Spieler mit auslaufenden Verträgen, insgesamt inklusive der Talente Marius Krüger und Pascal Kubina immerhin elf, darunter auch Stammspieler wie Enis Hajri oder Stanislav Iljutcenko. Wahrscheinlich, dass erst nach feststehendem Klassenerhalt Nägel mit Köpfen gemacht werden.

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