MSV Duisburg: Wechsel für Fabian Schnellhardt aktuell kein Thema

Mittelfeldstratege plant die neue Saison beim MSV

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 09.08.19 | 14:19
Fabian Schnellhardt im MSV-Trikot

Fokus auf den MSV: Fabian Schnellhardt. ©Imago/Eibner

Nach dem 3:0-Erfolg gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund hat der MSV Duisburg das zweite Testspiel im Rahmen des Trainingslagers im österreichischen St. Johann gegen den SV Werder Bremen mit 0:1 verloren. Trainer Ilia Gruev, der zur Pause komplett durchwechselte, zog aber dennoch kein durchweg negatives Fazit.

„Natürlich ist man nicht zufrieden, wenn man verliert. Ich denke aber, dass wir uns heute gut verkauft haben. Wir haben gegen einen Bundesligisten gut mitgehalten. Die Mannschaft hat den Willen gezeigt trotz hoher Belastung über die Grenze zu gehen“, zeigte sich der MSV-Coach auf der vereinseigenen Webseite vor allem mit der Einstellung seiner Schützlinge einverstanden.

Schnellhardt will mehr Tore und Vorlagen

Mit dabei war in den zweiten 45 Minuten auch Fabian Schnellhardt, der zu Beginn der Vorbereitung aufgrund eines fiebrigen Virusinfekts pausieren musste, inzwischen aber wieder voll trainiert. Bis zum Auftaktspiel am 6. August dürfte der 23-Jährige alle verpassten Einheiten aufgeholt haben und ist dann im zentralen Mittelfeld mit Lukas Fröde, der in der vergangenen Woche seinen Vertrag vorzeitig verlängerte, gesetzt.

Und das künftig mit der Nummer 10 auf dem Rücken anstatt der 23. Nach nur zwei Vorlagen und keinem eigenen Tor in der vergangenen Saison sieht Schnellhardt die Spielmachernummer auch als Verpflichtung, mehr entscheidende Akzente zu setzen. „Da muss mehr kommen“, so der einstige Kölner, der in den vergangenen Monaten zwar immer wieder als möglicher Wechselkandidat galt, seine Zukunft aber erst einmal in Duisburg sieht.

Auf die Frage der Reviersport nach einem möglichen Abgang noch in der laufenden Sommertransferperiode gab Schnellhardt eine recht eindeutige Antwort: „Davon gehe ich nicht aus. Es sei denn, Bayern München ruft noch an.“ Klar ist aber auch, dass der Techniker bei gleichbleibender Entwicklung für andere Vereine nicht weniger interessant ist und dass der 2020 auslaufende Vertrag spätetens im nächsten Sommer für neue Spekulationen sorgen wird.

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