MSV Duisburg: Wer ersetzt Lukas Fröde?

Enis Hajri mit guten Chancen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 07.11.18 | 12:17
Enis Hajri

Könnte für Lukas Fröde in die Mannschaft rücken: Enis Hajri © Imago / Revierfoto

Bei den Siegen im DFB-Pokal bei Arminia Bielefeld (3:0) und gegen den SC Paderborn (2:0) bot Torsten Lieberknecht zweimal die gleiche Startelf auf. Ins Kellerduell am Freitag beim SV Sandhausen muss der MSV Duisburg nun aber gezwungenermaßen mit einer veränderten Anfangsformation gehen.

Grund dafür ist der Ausfall von Lukas Fröde, der sich gegen Paderborn die fünfte gelbe Karte und damit eine Sperre eingehandelt hat. Weil mit Christian Gartner (Kreuzbandriss) ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler noch lange ausfällt, sind die Möglichkeiten von Coach Lieberknecht auf der Sechserposition überschaubar.

Albutat oder Hajri?

Letztlich wird die Entscheidung wohl zwischen zwei Profis fallen, die beide in dieser Saison noch kaum eine Rolle gespielt haben. Zum einen bewirbt sich Tim Albutat um die Fröde-Rolle, wobei es der 26-Jährige bislang nur auf einen 14-minütigen Kurzeinsatz beim Spiel gegen den FC St. Pauli (0:1) bringt und zuletzt gegen Paderborn gänzlich im Kader fehlte.

Zum anderen ist Enis Hajri ein Kandidat, der es in der laufenden Spielzeit sogar erst auf drei Einsatzminuten beim 1:1 in Ingolstadt bringt. Anders als Albutat fehlte der 35-Jährige zu Beginn der Saison aber verletzungsbedingt und saß gegen Paderborn zumindest auf der Bank.

Dass sich Hajri vor einem Jahr in ähnlich schwieriger Lage zu einem Stabilistator aufgeschwungen hat, wenn auch damals auf der rechten Abwehrseite, spricht im Vergleich zu Albutat ebenso für den Routinier wie die größere Erfahrung und auch die Kopfballstärke. Eine Entscheidung wird Lieberknecht zwar vermutlich nicht vorschnell verkünden, doch die Tendenz dürfte eher zu Hajri gehen.

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