MSV Duisburg: Wird Borys Tashchy zum Volltreffer?

Ukrainer gefällt beim Heimauftakt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 07.08.17 | 07:39
Ivica Grlic

Könnte mit Borys Tashchy einen Glücksgriff getan haben: MSV-Sportdirektor Ivica Grlic © Imago / Revierfoto

Ein Punkt aus den ersten beiden Spielen ist unter dem Strich zwar sicher keine berauschende Bilanz, doch gerade das gestrige 1:1 im Derby gegen den VfL Bochum macht Fans und Verantwortlichen des MSV Duisburg Hoffnung. Vor allem in der ersten halben Stunde lieferten die Zebras eine starke Vorstellung ab, mit der der angepeilte Klassenerhalt fraglos drin sein sollte.

Wesentlichen Anteil daran hatte Neuzugang Borys Tashchy, der bereits in der siebten Minute mit einem ebenso sehenswerten wie platzierten Schuss aus 18 Metern die Führung besorgte.

Tashchy mit überzeugender Heimpremiere

Auch abgesehen vom Führungstreffer war Tashchy, der gemeinsam mit seinem Sturmpartner Simon Brandstetter häufig Adressat von langen Bällen aus der eigenen Hälfte war, eine der auffälligsten Figuren auf dem Platz.

Der 24-Jährige verarbeitete zum Teil auch richtig schwierige Bälle technisch ansprechend und sorgte so lange Zeit dafür, dass die MSV-Defensive entlastet wurde. Zudem fand der trotz seiner 1,92 Metern bemerkenswert bewegliche Stürmer auch in Bedrängnis meist gute Lösungen und war Initiator einiger vielversprechender Angriffe.

Nach nur zwei Spielen und einem eher durchwachsenen Auftritt zum Auftakt bei Dynamo Dresden (0:1) ist es für ein Urteil natürlich noch viel zu früh, doch bestätigt der beim VfB Stuttgart aussortierte Tashchy seine Leistung vom Samstag, wäre dem MSV ein Volltreffer gelungen, zumal der Ukrainer ablösefrei an die Wedau gekommen ist.

Nach dem Heimspiel im DFB-Pokal gegen den 1. FC Nürnberg am kommenden Wochenende wird auch Tashchy wieder gefordert sein, wenn es beim 1. FC Heidenheim darum geht, zu punkten, um nicht von Anfang an im Tabellenkeller hängen zu bleiben.

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