VfL Osnabrück: Schmedes sagt Nürnberg ab

Sportdirektor bleibt an der Bremer Brücke

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2020 | 10:55
VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes.

Benjamin Schmedes bleibt dem VfL Osnabrück auch über den Sommer hinaus erhalten.

Auf dem Trainerstuhl hat der VfL Osnabrück einen Wechsel vornehmen müssen, Marco Grote übernahm bekanntlich für den zum HSV abgewanderten Daniel Thioune. Auf dem Posten des Sportdirektors wird jedoch alles beim Alten bleiben, Benjamin Schmedes wird die Bremer Brücke nicht verlassen.

Im Rahmen einer Pressemitteilung des VfL bestätigte Schmedes eine Anfrage aus und Gesprächen mit dem 1. FC Nürnberg. „Letztlich müssen allerdings sowohl der Zeitpunkt als auch die Vorstellungen aller beteiligten Parteien zusammenpassen. Ich habe die handelnden Personen beim 1. FC Nürnberg informiert, dass ich unter den aktuellen Umständen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zur Verfügung stehe“, so der 35-Jährige.

Kontinuierliche Verbesserung unter Schmedes

„Benjamin Schmedes hat sich zu jedem Zeitpunkt uns gegenüber völlig korrekt verhalten und uns völlig transparent über sämtliche Themen in Kenntnis gesetzt. So haben wir nicht aus den Medien vom Interesse des 1. FC Nürnberg an einer Verpflichtung seiner Person erfahren, sondern von ihm persönlich. Genauso hat er es auch im vergangenen Sommer getan, als sein Name ebenfalls in den Notizbüchern anderer Vereine stand“, freut sich VfL-Präsident Manfred Hülsmann.

Schmedes übernahm den Job des Sportdirektor im Dezember 2017. Der damals im Abstiegskampf der 3. Liga steckenden VfL hielt in der Folge die Klasse, gemeinsam mit Thioune baute der gebürtige Hannoveraner im folgenden Sommer eine Mannschaft auf, die sich in der Spitzengruppe der Liga etablierte und am Saisonende aufstieg.

Dort hielten die „Lila-Weißen“ jüngst die Klasse und möchten auch über den Sommer 2021 mit Schmedes zusammenarbeiten. Ein entsprechendes Angebot zur Vertragsverlängerung liegt ihm nach VfL-Angaben vor.