MSV Duisburg: Borys Tashchy bereitet Sorgen

Angreifer droht längere Pause

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 23.09.17 | 09:29
Borys Tashchy

Mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt: Borys Tashchy © Imago / Agentur 54 Grad

Der MSV Duisburg zeigt in dieser Saison weiterhin zwei Gesichter. Nach dem 2:2 unter der Woche beim FC Ingolstadt und damit schon dem siebten Punkt im vierten Auswärtsspiel blieben die Zebras am Freitagabend auch im vierten Spiel vor eigenem Publikum sieglos. Gegen Holstein Kiel kassierte die Mannschaft von Trainer Ilia Gruev mit einem 1:3 vielmehr sogar die dritte Niederlage im vierten Heimspiel.

„Die ersten 30 Minuten waren schwach, wir hatten viele Fehlpässe und haben es nicht geschafft, Kiel unter Kontrolle zu bekommen“, haderte Gruev auf der vereinseigenen Webseite vor allem mit der verschlafenen Anfangsphase, in der die Gäste prompt in Führung gingen.

Weil Kiel es zunächst versäumte, nachzulegen und so den Sack zuzumachen, blieb Duisburg im Spiel, agierte zunächst aber offensiv zu planlos und nutzte nach dem Seitenwechsel dann nicht zum ersten Mal in dieser Saison die sich bietenden Chancen nicht. Mit dem 0:2 nach 73 Minuten war die Partie dann praktisch gelaufen.

Diagnose kommt am heutigen Samstag

Wie die Begegnung verlaufen wäre, hätte Borys Tashchy nicht schon nach 18 Minuten den Platz verlassen müssen, ist natürlich nicht seriös zu sagen. Doch der mit vier Treffern bester MSV-Torschütze dieser Saison, der gerade von den Liga-Zwei.de-Lesern zum Mann des 7. Spieltages gewählt worden ist, hätte womöglich für mehr Torgefahr gesorgt als sein Nachfolger Kingsley Onuegbu und sein Sturmpartner Stanislav Iljutcenko.

Dass Tashchy nun längerfristig auszufallen droht, ist auf jeden Fall eine Hiobsbotschaft für den MSV. Der ukrainische Angreifer knickte bei einem Kopfballduell unglücklich um und musste mit Knöchelschmerzen aufgeben. Am heutigen Samstag wird Tashchy genau untersucht und danach steht fest, wie schwerwiegend die Verletzung ist.

„Nach unseren Informationen ist er stark umgeknickt, das Sprunggelenk ist geschwollen. Wir hoffen, dass es nicht allzu schlimm ist“, ließ Trainer Gruev in der Reviersport indes schon durchklingen, eine längere Zwangspause zu befürchten.

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