MSV Duisburg: Ilia Gruev auch in Magdeburg auf der Bank

Trainer hat weiterhin das Vertrauen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 25.09.18 | 07:29
Ilia Gruev

Bleibt trotz des Fehlstarts noch im Amt: Ilia Gruev © Imago / Manngold

Den Start in die Saison hat man sich beim MSV Duisburg natürlich ganz anders vorgestellt als nach sechs Runden mit nur einem Punkt das Tabellenende zu zieren. Am Mittwoch gastieren die Zebras nun zu einem fraglos richtungsweisenden Spiel beim gleichfalls noch sieglosen 1. FC Magdeburg, der aber immerhin schon vier Zähler auf dem Konto hat.

Verliert Duisburg beim Aufsteiger, würde der Rückstand ans rettende Ufer schon sehr frühzeitig auf mindestens sechs Punkte anwachsen und die Hypothek für die verbleibende Saison immer größer. Nichtsdestotrotz ist man in Duisburg offenbar nicht dazu bereit, schon jetzt die Reißleine zu ziehen, sondern vertraut weiterhin auf Trainer Ilia Gruev.

Kritik am Schiedsrichter

Präsident Ingo Wald beantwortete die Frage des „Kicker“ (Ausgabe 78/2018 vom 24.09.2018), ob Gruev auch in Magdeburg auf der Bank sitzen werde, mit einem klaren „Ja“. „Mannschaft und Trainer können wir keinen Vorwurf machen„, so der aktuell in den USA weilende Präsident, der erst am Samstag beim Heimspiel gegen Jahn Regensburg wieder vor Ort sein wird.

Als Hauptschuldigen für die gestrigen 1:2-Niederlage gegen Erzgebirge Aue hat man in Duisburg Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck ausgemacht, der Aue beim Stand von 1:0 für den MSV mit einem zumindest sehr umstrittenen Handelfmeter den Ausgleich ermöglichte.

Ungeachtet dessen benötigen die Zebras nun in Magdeburg dringend ein Erfolgserlebnis, wobei ein Unentschieden bei einem mutmaßlichen Konkurrenten im Abstiegskampf fast schon zu wenig wäre.

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