MSV Duisburg: Havard Nielsen kommt bis Saisonende

Norweger kennt Lieberknecht aus Braunschweig

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 08.01.2019 | 07:11
Havard Nielsen

In dieser Saison ohne Bundesliga-Einsatz: Havard Nielsen © Imago / Laci Perenyi

Update 10.03 Uhr: Duisburg und Düsseldorf haben den Transfer mittlerweile offiziell bestätigt, Havard Nielsen wird bis Saisonende an die Zebras ausgeliehen. „Havard ist ein variabel einsetzbarer Offensivspieler, der mit gutem Tempo auch viel Tiefe in unser Spiel bringen wird“, freut sich Trainer Torsten Lieberknecht über den Neuzugang.

„Natürlich hoffe ich, dass ich der Mannschaft schnell helfen kann. Bisher habe ich nur Positives über den Verein und die Fans gehört. Der MSV ist ein echter Traditionsverein und ich freue mich, hier zu sein“, wird Havard in der Mitteilung des MSV zitiert.

Unser ursprünglicher Artikel von 7.11 Uhr:

Mit dem von Eintracht Frankfurt ausgeliehenen Felix Wiedwald und dem zuvor vereinslosen Joseph Baffo hat der MSV Duisburg in den vergangenen Tagen bereits zwei Neuzugänge an Land gezogen, die bei der Mission Klassenerhalt mithelfen sollen. Bei diesem Duo, das vor allem die Anzahl der Gegentore reduzieren soll, wird es in Sachen Verstärkungen aber offenbar nicht bleiben.

Vielmehr hat der MSV allem Anschein nach bereits den nächsten Winterzugang an der Angel. Denn wie der Express berichtet, steht Havard Nielsen vor einem Wechsel von Fortuna Düsseldorf nach Duisburg. Der 25 Jahre alte Norweger, der das Düsseldorfer Trainingslager verlassen hat, um Gespräche mit anderen Vereinen zu führen, war bereits bei Eintracht Braunschweig unter dem heutigen MSV-Trainer Torsten Lieberknecht aktiv.

Nielsen nur in Braunschweig überzeugend

Den Abstieg aus der Bundesliga im Sommer 2014 konnte der ein halbes Jahr zuvor gekommene Nielsen mit zwei Toren in 16 Einsätzen zwar auch nicht mehr verhindern, sich danach aber mit acht Toren und drei Vorlagen in der Zweitliga-Saison 2014/15 für einen Wechsel zu Red Bull Salzburg empfehlen.

In Österreich sowie danach beim SC Freiburg und seit Sommer 2017 in Düsseldorf konnte Nielsen seine Leistungen aus Braunschweiger Zeiten allerdings nicht mehr bestätigen. So reichte es bei der Fortuna im abgelaufenen Halbjahr nur zu einem Kurzeinsatz im DFB-Pokal. In der Bundesliga kam der 14-fache norwegische Nationalspieler dagegen gar nicht zum Zug.

Düsseldorf würde dem Offensivspieler, der sowohl im Angriff als auch etwas versetzt hinter einem Mittelstürmer agieren kann, nun keine größeren Steine in den Weg legen. Möglich wäre aufgrund eines bis 2020 laufenden Vertrages auch eine Ausleihe.

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