MSV Duisburg: Lieberknecht zufrieden mit Testspiel

Coach probiert Dreierabwehrkette

Torsten Lieberknecht dirigiert die Zebras

Kann auf der Leistung seiner Mannschaft aufbauen: MSV-Coach Torsten Lieberknecht. ©Imago/foto2press

Im Testspiel gegen Drittliga-Spitzenreiter VfL Osnabrück kamen die Zebras nicht über ein 1:1 hinaus, Trainer Torsten Lieberknecht zeigte sich dennoch angetan von der Leistung seiner Mannschaft. „Es war für uns der wichtige Abschluss einer harten und intensiven Trainingswoche, gegen einen starken Gegner“, so der MSV-Trainer.

Perfekte Wolze-Position?

Dabei habe seine Mannschaft „ein paar Dinge probiert“. Wie Lieberknecht vor dem Test bereits andeutete, ließ er seine Mannschaft in einer Dreier-Abwehrkette auflaufen. In der ersten Halbzeit bildeten diese Nauber, Bomheuer und Young-jae Seo. Nach der Pause, als die Zebras fast komplett durchwechselten, durften sich Fröde, Hajri und Blomeyer beweisen.

Setzt Lieberknecht auch in der Liga auf diese Formation, wird vor allem die Besetzung der Außenbahnen interessant. Für Kevin Wolze könnte die Position als Verbindungsspieler auf der linken Seite ideal sein. Gegen Osnabrück startete er bereits stark in die Partie.

Iljutchenko tankt Selbstvertrauen

Auf rechts hieße die defensive Variante Yanni Regäsel und die offensivere Ahmet Engin. Selbstvertrauen holen konnte sich auf jeden Fall ein Spieler, der zuletzt nur auf spärliche Einsatzzeiten kam. Die Rede ist von Stanislav Iljutchenko, der den 1:1-Ausgleichstreffer gegen Osnabrück markierte.

Interessant wäre das gegen den VfL praktizierte 3-4-3 vor allem gegen den kommenden Gegner Bielefeld. Dieser agiert unter Saibene in einem klassischen System mit zwei Angreifern. Die Zebras wären mit Dreierabwehrkette deutlich variabler. Fraglich ist nur, ob die Abläufe bereits soweit stimmen, dass gegen Bielefeld der Härtetest erfolgen kann.

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