VfL Bochum: Große Auswahl im Abwehrzentrum

Acht Innenverteidiger kämpfen um die Plätze

Robin Dutt

Verfügt in der Innenverteidigung über einige Alternativen: Robin Dutt. © imago images / DeFodi

Erst am morgigen Montag stehen beim VfL Bochum, der damit als letzter Zweitligist die Sommerpause beendet, die obligatorischen Leistungstests auf dem Programm. Am Dienstag bittet Trainer Robin Dutt dann zur ersten Übungseinheit, womit bis zum ersten Spieltag der 2. Bundesliga (26. bis 29. Juli) nur etwas mehr als ein Monat Zeit bleibt, die Mannschaft vorzubereiten.

Im Laufe der kommenden Wochen ist Dutt gefordert, nach den Abgängen von Leistungsträgern wie Lukas Hinterseer und Jan Gyamerah (beide Hamburger SV) sowie ohne die trotz gültiger Verträge ausgemusterten Routiniers Tim Hoogland und Stefano Celozzi eine neue Mannschaft zu formen, die wie von vielen Fans erhofft im vorderen Drittel mitspielen kann.

Während der Kader in einigen Bereichen, etwa im Angriff, noch nicht komplett ist, zeichnet sich bereits jetzt im Defensivzentrum ein heißer Konkurrenzkampf ab. Als designierter neuer Abwehrchef wird Neuzugang Saulo Decarli (FC Brügge) gesehen, mit dem allerdings gleich sieben weitere Spieler um die Plätze in der Innenverteidigung kämpfen, Hoogland bereits nicht mehr eingerechnet.

Routinier Patrick Fabian ist im letzten Jahr seiner aktiven Karriere zwar noch voll dabei, aber vermutlich nicht mehr die erste Option. Dagegen dürfen sich der von einer erfolgreichen Ausleihe zum TSV 1860 München zurückkehrende Simon Lorenz und der am Ende der vergangenen Saison mit seinen erst 17 Jahren äußerst vielversprechende Armel Bella-Kotchap Chancen ausrechnen.

Baumgartner rechts oder zentral?

Einen neuen Anlauf nimmt Maxim Leitsch, der die abgelaufene Saison verletzungsbedingt fast komplett verpasst hat. Der 21-Jährige hat zuvor aber sein Potential bereits unter Beweis gestellt. Das steht Maxwell Gyamfi noch bevor, der aber vor kurzem seinen ersten Profivertrag unterschreiben durfte. Der 19-Jährige gilt gleichfalls als talentiert und wird sich während der Vorbereitung zeigen dürfen.

Abzuwarten bleibt unterdessen, wo Trainer Dutt Dominik Baumgartner und Stelios Kokovas sieht. Der im Winter eigentlich als Innenverteidiger verpflichtete Baumgartner lieferte seine besten Spiele als Rechtsverteidiger ab. Da bislang kein Ersatz für Gyamerah gekommen ist und mit Celozzi nicht mehr geplant wird, könnte Baumgartner künftig fest auf rechts gesehen werden und den Konkurrenzkampf im Zentrum etwas entspannen.

Der 17-jährige Kokovas bestritt seine sechs Zweitliga-Partien als Linksverteidiger, kommt in der U19 aber auch zentral zum Einsatz. Bei den Profis dürfte der Youngster aber eher als Alternative auf der linken Seite gesehen werden.

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