VfL Bochum: Was wurde aus den Abgängen 2019?

Sidney Sam, Tim Hoogland & Co.

Sidney Sam im VfL-Trikot.

Sidney Sam hat nach seiner Zeit an der Castroper Straße in Österreich eine neue sportliche Heimat gefunden. ©imago images/Team 2

Elf Spieler verließen den VfL Bochum im Sommer, nicht alle von ihnen fanden jedoch auf Anhieb einen neuen Klub. Bei wem es länger dauerte, wohin es sie verschlagen hat und – natürlich – wie es sportlich bei ihnen läuft, haben wir für Euch zusammengefasst:

Vangelis Pavlidis
Bereits die vergangene Rückrunde verbrachte der Grieche bei Willem II in der holländischen Eredivisie und machte dabei mit fünf Treffern und vier Vorlagen auf sich aufmerksam. Im Sommer verpflichtete ihn der Klub aus Tilburg fest und dürfte es nicht bereut haben: Auch dank Pavlidis‘ neun Saisontoren mischt der Tabellenvierte um die internationalen Plätze mit.

Tom Baack
Mit dem Ziel mehr Spielpraxis verließ der defensive Mittelfeldspieler Bochum nach 13 Jahren und schloss sich Regensburg an. Während es beim Jahn läuft, muss sich der 20-Jährige hinten anstellen: Am gesetzten Max Besuschkow auf der Doppelsechs kommt er nicht vorbei, auch Andreas Geipl und Benedikt Gimber stehen ihn der Hackordnung über ihm. So reichte es bislang nur zu 43 Minuten verteilt auf drei Einsätze.

Robbie Kruse
Der Australier kehrte nach acht Jahren in seine Heimat zu Melbourne Victory zurück. Unter Trainer Marco Kurz spielte sich der Linksaußen in die Stammelf und konnte in sechs Einsätzen zwei Scorerpunkte sammeln. Zudem hält Melbourne als Tabellenachter Anschluss an die Play-Offs, für die sich die ersten Sechs qualifizieren.

Tim Hoogland
Auch für den 34-Jährigen ging es „Down Under“ nach Melbourne. Verletzungsbedingt reichte es beim Defensiv-Allrounder allerdings erst zu zwei Einsätzen, eine Oberschenkelverletzung kurz vor dem Saisonstart bremste ihn aus. Drei Tage vor Weihnachten stand er beim 2:1-Sieg im Stadtderby über Melbourne City erstmals in der Startelf und spielte durch.

Sidney Sam
Rund drei Monate war der einstige Nationalspieler vereinslos, ehe er beim SCR Altach in Österreich anheuerte. Der Klub überwintert zwar mit neun Punkten Rückstand auf die obere Tabellenhälfte, für Sam selbst lief es aber mehr als ordentlich: Er ist Stammspieler, in Anbetracht von zwei Treffern und fünf Vorlagen in sieben Einsätzen keine Überraschung.

Jannik Bandowski
Womöglich hätte der 25-Jährige häufiger für Unterhaching auf dem Feld gestanden – hätten ihn Knieprobleme, die eine OP nach zogen – nicht für über zwei Monate außer Gefecht gesetzt. Im Dezember konnte er sich wieder herankämpfen und kehrte in die Startelf zurück. Insgesamt bestritt er sieben Partien für den ambitionierten Drittligisten.

Lukas Hinterseer
Beim HSV konnte der Österreicher bisher noch nicht ganz an seine Torquote aus den zwei Jahren beim VfL anknüpfen, dafür aber seine Ausbeute in den letzten beiden Spielen vor dem Jahreswechsel auf sechs hochschrauben. Ist in der Sturmspitze des Aufstiegskandidaten trotzdem gesetzt.

Jan Gyamerah
Auch für den Rechtsverteidiger ging es an die Elbe, wo es sich sofort in der Viererkette festspielte und an den ersten fünf Spieltagen immer in der Startelf stand. Dann brach er sich das Wadenbein und wird wohl noch bis in den März hinein auf sein Comeback warten müssen.

Felix Dornebusch
Bis der im Nachwuchs von Schalke ausgebildete Torhüter einen neuen Klub fand, dauerte es etwas. Durch die Verletzungsprobleme des 1. FC Nürnberg zwischen den Pfosten heuerte Dornebusch Mitte September am Valznerweiher an und verpasste in der Folge keine Minute. In fünf Einsätzen nicht immer fehlerfrei, dafür zwei Mal ohne Gegentreffer.

Baris Ekincier
Den Flügelstürmer verlieh Bochum bis Saisonende in die 2. Liga Österreichs. Dort stand er für Austria Klagenfurt acht Mal auf dem Feld, jedoch nur als Einwechselspieler, der ohne Torbeteiligung blieb. Da Klagenfurt als Tabellenzweiter nur drei Punkte hinter dem Aufstiegsplatz rangiert, dürfte es der 20-Jährige auch weiterhin schwer haben, an den etablierten Kräften vorbeizukommen.

Dominik Baumgartner
Ebenfalls auf Leihbasis nach Österreich ging es für den Innenverteidiger. Er schloss sich in seiner Heimat dem Wolfsberger AC an, für den er erst zwei Mal in der Liga und ein Mal im Pokal ran durfte. Seit Oktober laboriert er jedoch an einem Außenmeniskuseinriss und muss sich mit der Zuschauerrolle begnügen.

Schon Mitglied beim offiziellen VfL-Sponsor? Alle LeoVegas Erfahrungen lesen und auf das nächste Bochum-Spiel wetten!