1. FC Köln: Mehr Stabilität mit Doppelsechs?

Neue Grundordnung schon gegen Sandhausen möglich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 20.02.19 | 10:56
Marco Höger

Marco Höger (l.) könnte als Stabilisator in die Startelf rücken © Imago / Eibner

UPDATE: Der 1. FC Köln hat inzwischen die Rückkehr von Manfred Schmid bestätigt. „Bei der Neuausrichtung unserer Scoutingabteilung war uns ganz wichtig, dass wir die Fachkompetenz steigern. Deshalb haben wir uns bewusst für Manfred entschieden, der ausgebildeter Fußballlehrer ist. Er bringt große Erfahrung mit, da er viele Jahre auf höchstem Niveau in diesem Bereich gearbeitet hat“, äußerte sich FC-Geschäftsführer Armin Veh zur personellen Neubesetzung.

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Der 1. FC Köln wartete am gestrigen Dienstag gleich mit mehreren Personalentscheidungen auf. Während Teammanager Maximilian Vollmar den Verein zum 30. April in Richtung TSG 1899 Hoffenheim verlassen wird, verlängerte U19-Trainer Stefan Ruthenbeck seinen Vertrag um drei Jahre. Zudem sickerte durch, dass der unter Peter Stöger bereits als Co-Trainer in Köln tätige Manfred Schmid als Chefscout zurückkehrt.

„ Wenn es reicht bis Sandhausen, dann reicht es. Wenn nicht, dann eben nicht. ”
Louis Schaub

Und auch auf dem Trainingsplatz hat sich etwas getan. So meldete sich Louis Schaub nach einem Knochenmarködem im linken Wadenbein zurück im Mannschaftstraining und könnte bei optimalem Verlauf der Woche sogar für die Partie am Samstag gegen den SV Sandhausen eine Option sein. „Wir werden von Tag zu Tag schauen. Wenn es reicht bis Sandhausen, dann reicht es. Wenn nicht, dann eben nicht“, macht sich Schaub auf der FC-Homepage aber keinen Druck.

Fast alle Mann an Bord

Mit der Rückkehr von Schaub stehen Trainer Markus Anfang zumindest im Training bis auf die noch verletzten Niklas Hauptmann (Meniskusverletzung) und Brady Scott (Syndesmoseverletzung) alle Akteure zur Verfügung.

Und mit den neuen personellen Möglichkeiten denkt Anfang offenbar auch über eine erneute Änderung der Grundordnung nach. Nachdem der Coach im November vom anfänglich praktizierten 4-1-4-1 auf ein 3-1-4-2 umgestellt hatte und in der Folge fünf Siege am Stück feiern durfte, könnte nun eine Doppelsechs installiert werden.

Nach neun Gegentoren in den letzten vier Spielen ließ Anfang am Dienstag im Training laut dem General Anzeiger Johannes Geis und den wieder fitten Marco Höger als doppelte Absicherung vor der Dreierkette, die in Abwesenheit des gesperrten Rafael Czichos gegen Sandhausen wohl Lasse Sobiech, Jorge Meré und Jonas Hector bilden werden, agieren.

Hinter der Doppelspitze, die trotz des Joker-Tores von Anthony Modeste zunächst wieder Simon Terodde und Jhon Cordoba bilden dürften, bleiben somit nur noch drei Plätze für offensiv ausgerichtete Mittelfeldspieler. Weil Florian Kainz gesperrt fehlt und Hector in die Dreierkette rückt, ist aber dennoch im Vergleich zur Vorwoche ein Platz neben Dominik Drexler und Christian Clemens frei.

Marcel Risse ist ein Kandidat für den rechten Flügel. Dann würde Drexler zentral agieren und Clemens links. Aber auch Schaub sowie die ebenfalls seit kurzer Zeit wieder voll trainierenden Vincent Koziello und Salih Özcan kommen für den freien Platz in Frage, die beiden letzteren aber nur für die zentrale Rolle.

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