1. FC Köln: Salif Sané als Alternative zu Kevin Vogt? – Senegalese bei Hannover 96 ohne Zukunft

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 19.05.14 | 10:25

Der 1. FC Köln scheint zumindest den Aussagen von Sportdirektor Jörg Schmadtke nach zu urteilen auf dem besten Weg, die Personalplanungen für die kommende Saison frühzeitig abschließen zu können. Während mit Pawel Olkowski und Dusan Svento die ersten beiden Neuen schon fix sind und es bei Mergim Mavraj sehr gut aussieht, hängt vom Verlauf der Ablöseverhandlungen mit dem FC Augsburg und dem 1. FC Kaiserslautern ab, ob auch die dem Vernehmen nach wechselwilligen Kevin Vogt und Simon Zoller künftig das Trikot dem Geißbock auf der Brust tragen werden.

In „Bild“ ließ Schmadtke nun aber durchblicken, dass es für die beiden Wunschkandidaten auch Alternativen gibt, sollten die fälligen Ablösen nicht ins Budget passen: „Wir haben die Spieler im Kopf und sind recht weit fortgeschritten. Jetzt müssen wir die Dinge finalisieren, haben aber auch einen Plan B und verhandeln durchaus parallel bevor wir uns am Ende für einen entscheiden.“

Der Plan B im Falle von Vogt, für den eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro im Gespräch ist, könnte Salif Sané sein. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ befasst man sich beim FC mit dem Senegalesen, der bei Hannover 96 nach gutem Beginn zuletzt keine Rolle mehr spielte und vor allem durch Undiszipliniertheiten aufgefallen sein soll. Zuvor hatte der 23-Jährige, der sich im defensiven Mittelfeld wohler fühlt als in der Innenverteidigung, sein großes Potential aber mehrfach angedeutet.

Nachdem Hannover im letzten Sommer zwei Millionen Euro an den französischen Erstligisten AS Nancy überwiesen hat, werden die Niedersachsen den 1,96 Meter großen Senegalesen aber kaum zum Schnäppchenpreis ziehen lassen, sodass Sané vermutlich kaum günstiger wäre als Vogt. In jedem Fall dürfte FC-Sportdirektor Schmadtke aber seine Beziehungen nach Hannover spielen lassen, um genau abzuklären, ob Sané charakterlich ins Team passen würde, sollte sich das Kölner Interesse tatsächlich als konkret erweisen.