1. FC Köln: Verpflichtung von Louis Schaub noch nicht fix

Österreicher verneint Unterschrift

Louis Schaub

Vom 1. FC Köln umworben: Louis Schaub © Imago

Mit der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern München hat sich der 1. FC Köln am gestrigen Samstag vom Publikum im heimischen RheinEnergieStadion verabschiedet. Am kommenden Wochenende könnte der FC nun als Gast des VfL Wolfsburg noch das Zünglein an der Waage im Abstiegskampf spielen, ehe endgültig sämtlicher Fokus auf die 2. Bundesliga und die Mission Wiederaufstieg gerichtet wird.

Nachdem sich Timo Horn, Marco Höger, Jonas Hector und Marcel Risse trotz Ausstiegsklauseln für einen Verbleib in Köln entschieden haben, sind seit gestern auch die ersten Abgänge offiziell. Dominic Maroh und Claudio Pizarro, deren Verträge auslaufen, müssen den Verein verlassen. Hinzu kommen sicher noch einige weitere Spieler, die ihre Zelte in der Domstadt abbrechen werden.

Gerade Leonardo Bittencourt und Dominique Heintz würden die Geißböcke gerne noch halten, doch beide verfügen über Ausstiegsklauseln und stehen bei anderen Vereinen auf der Wunschliste. Wahrscheinlich, dass sowohl bei dem Duo als auch bei anderen Spielern, deren Zukunft noch offen ist, zeitnah Entscheidungen fallen.

Vier Neuzugänge weiter im Gespräch

Ebenfalls in Bälde werden wohl die ersten Neuzugänge verkündet, nachdem Geschäftsführer Armin Veh schon vorvergangene Woche durchklingen hat lassen, mit mehreren Akteuren in aussichtsreichen Gesprächen zu stehen.

Während Lasse Sobiech (FC St. Pauli), Rafael Czichos (Holstein Kiel) und Benno Schmitz (RB Leipzig) weiterhin als Verstärkungen für die Defensive gehandelt werden, soll Louis Schaub (Rapid Wien) für mehr Kreativität im Mittelfeld sorgen. Der Österreicher, der Rapid aufgrund einer Ausstiegsklausel für dem Vernehmen nach 3,5 Millionen Euro verlassen kann, äußerte sich nun aber bezüglich eines Wechsels nach Köln zurückhaltend.

Es ist noch nicht durch, noch ist nichts unterschrieben. (Louis Schaub)

„Es ist noch nicht durch, noch ist nichts unterschrieben“, betonte der 23-Jährige gegenüber laola1.at, machte aber auch kein Geheimnis aus seinem Kontakt nach Köln: „Gespräche gab es, das kann man sagen, aber als fix vermelden kann man es nicht.“ Nicht unwahrscheinlich aber, dass sich letzteres bald ändert.

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