SC Paderborn: 1:0-Sieg beim Test in Osnabrück – Neuzugang Johannes Wurtz trifft auf Anhieb

Zwei verschiedene Aufstellungen – lediglich Neuzugang Florian Hartherz spielte die 90 Minuten auf der linken Seite durch – ließ André Breitenreiter, der Cheftrainer des SC Paderborn, am Freitagabend zum Testspiel beim Drittligisten VfL Osnabrück in den beiden Spielabschnitten auflaufen. Rückschlüsse auf mögliche personelle Änderungen in der Stammelf ließ dies aber kaum zu, da in beiden Formationen Stammkräfte mitwirkten. Der in dieser Saison bislang wenig zum Zug gekommene Manuel Zeitz bildete zu Beginn gemeinsam mit Mario Vrancic die Doppelsechs, die neben Hartherz zweite Werder-Leihgabe Johannes Wurtz stand ebenfalls in der Startformation. Jens Wemmer spielte auf der Rechtsverteidiger-Position, nachdem er zuletzt stets im Mittelfeld aufgestellt worden war, den offensiven Part auf dieser Seite übernahm Marc Vucinovic. Neben den erwarteten Ausfällen Alban Meha (Knie), Christian Strohdiek (Schulter) und Mahir Saglik (Rücken) fehlte auch Daniel Brückner, der sich einen leichten Faserriss in der Bauchmuskulatur zugezogen hat. Zum nächsten Ligaspiel am kommenden Freitag gegen den Karlsruher SC sollte der Mittelfeld-Routinier allerdings wieder zur Verfügung stehen.

Vor 1500 Zuschauern im Stadion an der Bremer Brücke erzielte Johannes Wurtz in der 18. Spielminute nach einer Hünemeier-Flanke aus fünf Metern per Kopf das Tor des Tages und empfahl sich damit bei seinem ersten Einsatz für die Blau-Schwarzen für weitere Einsätze in der SCP-Offensive. In der recht ereignisarmen Partie gab es in der Folge auf beiden Seiten nur wenige Torchancen. Für Paderborn traf Mario Vrancic bei einem Freistoß nur das Außennetz, und der im zweiten Abschnitt auf der linken Außenbahn offensiv agierende Florian Hartherz scheiterte mit einem Heber an VfL-Torwart Frank Lehmann. Auf der Gegenseite parierte Ersatzkeeper Daniel Lück gekonnt einen strammen Grimaldi-Schuss. SCP-Coach Breitenreter zog dennoch ein positives Fazit: „Wir hatten gegen eine Mannschaft, die aggressiv gegen den Ball spielt, eine gute Ballzirkulation. Erfreulich ist zudem, dass wir zu Null gespielt und kaum eine gegnerische Chance zugelassen haben. Meine Mannschaft hat die gute Leistung der Trainingswoche bestätigt.“

So spielte der SC Paderborn:

1. Halbzeit: Kruse – Wemmer, Welker, Hünemeier, Hartherz – Zeitz, Vrancic – Vucinovic, Bertels, Wurtz – ten Voorde

2. Halbzeit: Lück – Heinloth, Amedick, Ziegler, Scheffler – Demme, Krösche – Kachunga, Schonlau, Hartherz – Sané