SC Paderborn: Streli Mamba winkt das Saisondebüt

Angreifer rückt in den Kader

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 19.12.20 | 08:05
Streli Mamba

Bisher in dieser Saison nur auf dem Trainingsplatz: Streli Mamba. © imago images / Revierfoto

Nach drei Pleiten in Folge und der gefühlten Niederlage unter der Woche gegen Eintracht Braunschweig (2:2), als nach einer 2:0-Führung der Sack nicht zugemacht und spät noch der Ausgleich kassiert wurde, steht der SC Paderborn am heutigen Samstag beim VfL Osnabrück vor einer richtungsweisenden Partie. Gelingt auch beim weniger als 100 Kilometer entfernten Rivalen kein Sieg, muss der SCP erst einmal weiter den Blick vor allem nach unten richten.

„Wir müssen klare Kante und ein anderes Gesicht zeigen. Ich erwarte eine Reaktion, dass die Leistung in den vergangenen beiden Spielen nicht die war, die wir sehen wollen und auch nicht das war, was wir können. Es geht darum zu beweisen, dass wir besser Fußball spielen können“, wartete Trainer Steffen Baumgart auf der Pressekonferenz vor dem Spiel mit einer klaren Forderung an seine Schützlinge auf.

Mamba erst zum zweiten Mal in dieser Saison im Kader

Mit Sebastian Schonlau, Julian Justvan und Maximilian Thalhammer stellen drei zuletzt bzw. im Falle des letztgenannten Mittelfeldspielers sogar längerfristig ausgefallene Akteure wieder Optionen dar und erweitern Baumgarts Möglichkeiten.

„ Streli hat in den vergangenen Wochen gut trainiert und es verdient. ”
Steffen Baumgart

Für mehr Alternativen sorgt auch die durchaus überraschende Rückkehr von Streli Mamba in den Spieltagskader. „Streli hat in den vergangenen Wochen gut trainiert und es verdient. Dann muss man ihn auch mal belohnen“, kündigte Baumgart gegenüber dem Westfalen Blatt an, dass der nach seinem im Sommer geplatzten Wechsel zum 1. FC Köln abgesehen von einer Kadernominierung am vierten Spieltag gegen Hannover 96 (0:0) nicht berücksichtigte Angreifer auf sein Saisondebüt hoffen darf.

Für die Startelf dürfte Mamba zwar eher kein Thema sein, doch überhaupt wieder dem Kader anzugehören ist für den 26-Jährigen ein Schritt in die richtige Richtung. Profitieren freilich könnten alle Beteiligten. Denn ein Mamba in Top-Form, der vergangene Saison in der Bundesliga in 24 Spielen auf fünf Treffer und zwei Vorlagen kam, könnte auch dem SCP gut zu Gesicht stehen.