SC Paderborn: Süleyman Koc sorgt für Ärger – Flügelspieler will weiter weg

Während Manager Michael Born die in Frankreich geschürten Gerüchte um ein Interesse am algerischen Nationalspieler Adlene Guedioura von Crystal Palace nicht kommentieren will, sorgt beim SC Paderborn ein Spieler für Ärger, dessen Wechselambitionen eigentlich als abgehakt galten.

Denn mit Ablauf seiner Ausstiegsklausel, die ihm bis zum 30. Juni einen Wechsel für 2,5 Millionen Euro ermöglicht hätte, schien klar, dass Süleyman Koc dem SCP erhalten bleibt und der 26 Jahre alte Flügelspieler mit Vertrag bis 2018 nimmt in den Planungen der Ostwestfalen durchaus auch eine wichtige Rolle ein.

Nun aber unternahm Koc aber einen fragwürdigen Versuch, den Verein doch noch verlassen zu können, indem er gegenüber dem „Westfalen Blatt“ keinen Hehl aus seinen Prioritäten machte: „Die Fans ernähren nicht meine Familie. Mehr Geld zu verdienen, das ist mein Ziel. Dass ich den Fans eine Freude bereite, wenn ich bleibe, interessiert mich nicht.“

Koc zum Rapport bei Manager Born

Weil Paderborn nicht dazu bereit war, in den Gesprächen mit dem stark interessierten Hamburger SV von den festgeschriebenen 2,5 Millionen Euro abzurücken, übte Koc auch Kritik an seinen Vorsitzenden: „Meine persönliche Meinung: 2,5 Millionen sind zu viel. Schließlich haben sie mich vor 1,5 Jahren für 65.000 Euro aus Babelsberg geholt. Ich kam aus dem Gefängnis und jetzt so viel Geld zu fordern, ist übertrieben.“

Nach diesen Aussagen dürfte es intern gewaltig gekracht haben. Manager Born jedenfalls hat sich Koc zur Brust genommen, wie er in „Bild“ verriet: „Ich habe Koc deutlich meine Meinung zu seinen Äußerungen gesagt. Er soll sich in Zukunft genau überlegen, was er sagt…“

Der Versuch, auf diese Art und Weise doch noch die Freigabe für eine geringere Ablöse zu erhalten, scheint derweil gescheitert.

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